IBM macht im Q1 Abstriche im Infrastrukturgeschäft

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(Quelle: IBM)
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20. April 2022 - Nach der Abspaltung des Managed-Infrastructure-Services-Geschäfts kann IBM in allen Geschäftsfeldern wachsen – ausser bei der Infrastuktur.
Der Technologiekonzern IBM präsentiert die ersten Quartalszahlen im neuen Geschäftsjahr 2022. Der Umsatz konnte gegenüber dem Vorjahr leicht gesteigert werden – von 13,2 auf 14,2 Milliarden US-Dollar, ein Plus von 8 Prozent respektive 11 Prozent bei konstanten Wechselkursen. Der Gewinn kam bei 0,7 (GAAP) respektive 1,3 Milliarden Dollar (Non-GAAP) zu liegen, ein Plus von 64 respektive 25 Prozent gegenüber Vorjahr.

Bei den unterschiedlichen Geschäftsfeldern konnten besonders die beiden Sparten Software und Consulting gutes Wachstum verzeichnen: Der Software-Bereich konnte um 12,3 Prozent auf einen Umsatz von 5,8 Milliarden Dollar wachsen, während die Sparte Consulting gar um 13,3 Prozent anwuchs und 4,8 Milliarden Dollar umsetzte. Der Bereich Infrastructure musste im ersten Quartal derweil etwas Federn lassen – mit einem Umsatz von 3,2 Milliarden Dollar kommt man auf ein Minus von 2,3 Prozent. Weitere Einbussen muss man auch bei IBM aufgrund des Ukrainekrieges verzeichnen, das mittlerweile eingestellte Geschäft in Russland habe rund 300 Millionen Dollar Umsatz generiert, wie Finanzchef James Kavanaugh in einem Investoren-Call angab. Es ist das erste Quartal für IBM ohne die Managed-Infrastructure-Services-Sparte, die im Herbst 2021 in das Spin-off Kyndryl abgespaltet wurde ("Swiss IT Reseller" berichtete).
"Die Nachfrage nach hybrider Cloud und künstlicher Intelligenz trieb das Wachstum in den Bereichen Software und Consulting im ersten Quartal an. Heute sind wir ein fokussierteres Unternehmen, und unsere Ergebnisse spiegeln die Umsetzung unserer Strategie wider", so Arvind Krishna, IBM Chairman und Chief Executive Officer. "Wir haben einen soliden Start ins Jahr hingelegt und sehen nun für 2022 ein Umsatzwachstum am oberen Ende unseres Modells." (win)

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