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Schweizer BPO-Markt im Bankensektor wächst, IT Outsourcing verliert

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21. Dezember 2016 - Während die Umsätze bei Core Banking und IT Outsourcing rückläufig sind, wächst das Geschäft mit Business Process Outsourcing, wie aus dem aktuellen Handout Swiss Banking von Active Sourcing hervorgeht.
Schweizer BPO-Markt im Bankensektor wächst, IT Outsourcing verliert
(Quelle: Active Sourcing)
Der Schweizer Bankenmarkt ist in Bewegung, zumindest was IT Outsourcing und Business Process Outsourcing (BPO) angeht. Dies geht aus dem aktuellen Handout Swiss Banking des Beratungsunternehmens Active Sourcing hervor. Während die Umsätze bei Core Banking und IT Outsourcing im Gesamtmarkt rückläufig sind, wächst das Geschäft mit Business Process Outsourcing.

Weil sich 2016 die Konsolidierung im Bankensektor fortgesetzt habe, hätten die Finanzinstitute mit ihren Outsourcing-Partnern die Preise neu verhandelt, den Partner gewechselt oder gar erstmals ein Outsourcing gemacht, wie es in der Untersuchung weiter heisst. Dies habe auch den Konkurrenzkampf auf Anbieterseite verschärft. Zu den grössten Gewinnern gehören Avaloq, Temenos und Inventx, während Swisscom der grosse Verlierer ist.

Im Core-Banking-Bereich konnte Temenos von der Fusion von EFG International und BSI profitieren, weil der Zusammenschluss der beiden Privatbanken letztlich auf der Temenos-Plattform T24 vollzogen wurde. Mit Julius Bär konnte zudem ein weiterer Kunde gewonnen werden. So kommt Temenos 2016 auf einen Marktanteil von 9 Prozent, während es im Vorjahr 3,6 Prozent waren. Damit belegt Temenos neu den vierten Platz und überholt TCS Bancs (5,8%) und Olympic (5,5%). Marktführer im Core-Banking-Segment bleibt aber Avaloq, das seinen Anteil von 40,1 Prozent auf 48,5 Prozent erhöhen konnte. Finnova hingegen verlor zwar keine Kunden, aber Marktanteil: Dieser fiel innert Jahresfrist von 20,7 Prozent auf 14,1 Prozent. Bei der Anzahl bedienter Banken hält Finnova allerdings die Führung.

Im Bereich IT Outsourcing wurde im April bekannt, dass die 15 Clientis-Banken und weitere zehn RBA-Banken den Betrieb der Kernbankenplattform Finnova, welche bis anhin durch Swisscom betrieben wurde, für die nächsten fünf Jahre nach Vertragsende mit Swisscom an Inventx übergeben werden. Diese Entscheidung sowie weitere Konsolidierungstätigkeiten von Swisscom-Kunden führten zu einer Einbusse des Marktanteils von bisher 45,6 Prozent auf nur noch 38,9 Prozent. Grösster Gewinner ist Inventx mit einem neuen Marktanteil von 13,9 Prozent (+2,9%).

Und der BPO-Markt schliesslich wuchs um 26 Prozent, wobei allerdings Swisscom keine Kunden gewinnen konnte und entsprechend Marktanteile einbüsste: von 56,7 Prozent auf 44,5 Prozent. Nichtsdestotrotz führt Swisscom den Markt weiter an. (abr)

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