Boll Channel Happening 2019 gedenkt der Mondlandung

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(Quelle: SITM)
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22. August 2019 - Das diesjährige Boll Channel Happening fand im Trafo in Baden statt. Das Motto: der 50. Jahrestag der Mondlandung. Passend dazu gab es einen Vortrag des bisher einzigen Schweizer Astronauten Claude Nicollier, ausserdem kündigte Thomas Boll die Expansion nach Deutschland an.
Boll Engineering lud am 16. August bereits zum neunten Mal zum Boll Channel Happening, das diesmal im Trafo in Baden ausgetragen wurde. Mit einer Keynote im grossen Saal des Trafo-Kinos eröffnete Thomas Boll den Anlass, zu dem 363 Gäste erschienen. Diesen erklärte der CEO des Wettinger IT-Security-Distributors, man habe heuer nach dem Fest des letzten Jahres anlässlich des 30. Jubiläums kleinere Brötchen backen wollen. Diese Pläne habe man allerdings alsbald über Bord geworfen, als klar wurde, dass der Anlass fast zeitgleich mit dem 50. Jahrestag der Mondlandung stattfinden würde. Und tatsächlich hat sich das Team von Boll Engineering einmal mehr ins Zeug gelegt und sowohl die Einladung als auch die eigene Kleidung sowie die Location getreu dem Motto «Welcome to the Mission» im Zeichen der Raumfahrt gestaltet.

Er könne sich an die Mondlandung erinnern, erzählte Thomas Boll während seiner Keynote weiter. Damals habe man geglaubt, dass in Zukunft alles besser werden würde. Vieles davon sei durch den technologischen Fortschritt auch tatsächlich in Erfüllung gegangen, was heute allerdings fehle, sei die Zuversicht der Menschen. Das Thema Zukunft zog sich wie ein roter Faden durch die Ansprache des CEO von Boll Engineering. Der Distributor hat sich denn auch ein neues Motto auf die Fahnen geschrieben: "We choose to go to the Max". Diese Punchline diente gleichzeitig auch als Aufhänger für die wichtigste Ankündigung des Abends: Boll Engineering expandiert und will in weiteren Ländern Fuss fassen. Hierfür wurde in der deutschen Stadt Ulm die Niederlassung Boll Europe gegründet.
Schliesslich kündigte Thomas Boll den wortwörtlichen Stargast des Abends an, den ersten und bisher einzigen Schweizer Astronauten Claude Nicollier. Dieser nahm zunächst auf Bolls neues Motto Bezug und erklärte, dass Eugene Kranz, Direktor der ersten Nasa-Mission zum Mond, ebenfalls einen Leitsatz hatte, und dieser lautete "Failure is not an option". Nicollier, der 1944 in Vevey geboren wurde und auch als Militärpilot in der Schweizer Luftwaffe diente, verbrachte während seiner Laufbahn mehr als 1000 Stunden im All und war zwischen 1992 und 1999 viermal Mitglied einer Shuttle-Mission. Im Rahmen dieser Einsätze führte er unter anderem auch Reparaturarbeiten am Weltraumteleskop Hubble aus. Während seiner letzten Mission im Dezember 1999 musste er hierfür sogar während acht Stunden ausserhalb der Raumfähre operieren.

Nicollier betonte während seines Vortrags immer wieder die Bedeutung der Zusammenarbeit im Team und der Mannschaften am Boden, die für den reibungslosen Ablauf der Missionen zuständig waren. Zum Abschluss lancierte der erfahrene NASA-Testpilot und ehemalige Astronaut schliesslich einen emotionalen Appell an die Anwesenden. Die Erde sei klein, schön und zerbrechlich, und man müsse ihr Sorge tragen, denn die Menschheit könne sie nicht einfach verlassen.
 
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