Neue Messe rund um Security-Themen

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/09 – Seite 1
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4. September 2021 - Im November findet in Zürich-Oerlikon die Smidex Suisse statt, eine Veranstaltung bestehend aus Messe und Symposium, die sich thematisch rund um physische und IT-Sicherheit dreht.
Neue Messe rund um Security-Themen
«Für die Zukunft streben wir konzeptionell eine stärkere Fokussierung an.» Urs Ingold, Fachleiter Symposium, Smidex Suisse (Quelle: zVg)
Am 17. und 18. November findet in der Halle 550 in Zürich-Oerlikon die Smidex Suisse statt – das Smart ID Exposyum. Exposyum steht dabei für die Kombination einer Ausstellung (Expo) mit Fachvorträgen (Symposium) – was das Konzept der Veranstaltung ist, hinter der die Messemacher von Starlingexpo und Deltablue stehen.

Konzeptionell geht es bei der Smidex Suisse um die Verbindung von Themen der physischen Sicherheit – Zutrittskontrolle, Überwachung oder Gebäudesicherheit zum Beispiel – mit klassischer IT-Cyber-Security. Entsprechend breit ist auch die Palette an potenziellen Ausstellern und Referenten, die angesprochen werden soll. Neben IT-Security-Spezialisten sind dies im Wesentlichen alle Anbieter, die im Umfeld von IT-getriebenem Facility Management tätig sind – sei dies in der Alarmierung, der industriellen Sicherheit, im Bereich Schliesssysteme oder sogar im physischen Bewachungsschutz. Auf die Frage, ob die Veranstaltung thematisch nicht etwas gar breit gesteckt sei, antwortet Urs Ingold, Mitveranstalter von Seiten Starlingexpo und Fachleiter Symposium, dass man das Konzept bewusst sehr offen ausgerichtet habe, um herauszuspüren, welche Themen zusammenpassen und auf besonders grosses Interesse zu stossen. «Für die Zukunft streben wir konzeptionell aber sicher eine stärkere Fokussierung an», so Ingold.

Die Corona-Herausforderung

Tatsache ist, dass die Smidex Suisse nicht allein um die Gunst der Security-interessierten Messebesucher kämpft. So gibt es in der Schweiz bereits die Swiss Cyber Security Days, und auch die Security-Messe IT-SA in Nürnberg bemüht sich durch die relative Nähe zur Schweiz um Schweizer Besucher. Kann sich die Smidex Suisse also weit genug abgrenzen, um eine Berechtigung zu haben? Urs Ingold: «Die Besucherstruktur der IT-SA zeigt ganz klar, dass die Messe vor allem von Deutschen besucht wird. Schweizer findet man nur selten an der Messe, dafür ist Nürnberg nicht günstig genug gelegen. Die Swiss Cyber ­Security Days, mit denen wir uns nicht nur abstimmen, sondern auch zusammenarbeiten, haben nicht die gleiche Ausrichtung und finden in Fribourg statt, während wir uns auf den Grossraum Zürich ausrichten.»

Herausfordernd für die Smidex Suisse ist also nicht die Konkurrenzsituation, sondern – so Urs Ingold – ganz klar die Lage rund um die nach wie vor anhaltende Pandemie. «Unser Konzept findet in den unzähligen Gesprächen, die wir führen, grossen Anklang. Praktisch alle relevanten ­Firmen finden, eigentlich an Bord sein zu ­müssen, erklären aber gleichzeitig, dass die Veranstaltung ­wegen ­Corona in ­diesem Jahr für sie zu früh kommt.» Gerade grössere Unternehmen dürften zudem aufgrund vorherrschender Policy nicht teilnehmen, selbst wenn sie wollten, während andere sich bezüglich möglicherweise ausbleibender Besucher sorgen.

Die Veranstaltung trotz der anhaltenden Pandemie abzusagen ist für Urs Ingold aber keine Option. Vielmehr versuche man, die Messe im Sinne von «klein aber fein» durchzuziehen und Erfahrungen zu sammeln, um im nächsten Jahr dann richtig durchzustarten.
 
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