Schweizer ICT-Freelancer verdienen gut

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Erfahrung zählt mehr als Bachelor-Abschluss

Schweizer ICT-Freelancer verdienen gut
(Quelle: Gulp)
Während zwischen Universitäts- und Fachhochschulabgängern bezüglich Stundenansatz kaum Unterschiede sichtbar sind, ist ein Doktortitel in der Schweizer ICT-Branche bares Geld wert, so die Gulp-Studie. Der Stundenansatz für ETH- und Uni-Abgänger mit Doktortitel liegt bei fast 171 Franken. Zudem scheint die Praxiserfahrung teilweise höher gewichtet zu werden, als ein Uni- oder Fachhochschulabschluss – zumindest auf Bachelor-Stufe. So verdienen Freelancer mit einer abgeschlossenen ICT-Berufslehre mit rund 148 Franken gut 6 Prozent mehr als Bachelor-Absolventen (139 Franken).

Wege ins Projekt
Rund 60 Prozent der Freelancer kommen direkt via Kunden an Aufträge. Dazu sind die Schweizer Freelancer gut vernetzt. Mehr als 60 Prozent der Direktaufträge werden über das persönliche Netzwerk generiert. 19 Prozent gelangen durch Empfehlung an ein Projekt und 13 Projekt erhalten durch ihr letztes Projekt Folgeaufträge.

Derweil sind 40 Prozent indirekt an ihr letztes Projekt gekommen. Dabei geht der Weg etwa über Personaldienstleister (37%), Third-Party-Manager oder Managed-Service-Provider (21%), IT-Beratungsunternehmen (11%) oder Online-Portale (12%).

Gute Auslastung

Ihre Auslastung bezeichnen die Studienteilnehmer als gut. 71,7 Prozent befinden, dass es in der Schweiz genügend Projekte gibt – vor allem für IT-Architekten, Business- und Prozessanalysten sowie Software-Entwickler und -Programmierer. Die restlichen 28,27 Prozent tun sich schwerer, an Projekte zu gelangen. Gerade bei Wirtschaftsinformatikern, Projektmanagern sowie System-Ingenieuren und -Architekten beurteilen überdurchschnittlich viele den Schweizer Markt als zu klein. Beklagt wird dabei etwa auch, dass vermehrt Aufträge an grosse ICT-Dienstleister oder ins Ausland vergeben werden.

Dabei haben nur 12 Prozent ihr aktuelles oder letztes Projekt im Ausland durchgeführt. Der Grossteil der Schweizer Freelancer bedient den hiesigen Markt. Abgeneigt sind sie Projekten im Ausland allerdings nicht. 72 Prozent wären etwa zu Einsätzen in Deutschland bereit. (abr)

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