Wortmann kann trotz Hürden stabiles Halbjahresergebnis vorlegen
Quelle: Wortmann

Wortmann kann trotz Hürden stabiles Halbjahresergebnis vorlegen

Lange Lieferzeiten, hohe Frachtkosten und Materialengpässe galt es zu bewältigen: Für das erste Halbjahr 2023 hat die Wortmann Gruppe wider diese Herausforderungen abermals einen stabilen Umsatz gemeldet.
11. August 2023

     

Mit gewaltigen Umsatzsprüngen kann sich Wortmann zwar nicht brüsten. In Anbetracht der zahlreichen schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ist für die Gruppe aber auch ein konstantes Ergebnis durchaus erfreulich. "Trotz Inflation und gestiegener Zinsen erwirtschafteten die Unternehmen der Wortmann Gruppe ein stabiles Halbjahresresultat. In dieser schwierigen Gemengelage hat sich gezeigt, wie robust unsere Gruppenkonstellation ist", zeigt sich Gründer und Vorstandsvorsitzender Siegbert Wortmann (im Bild) "realistisch".


Wie bereits 2022 und 2021 konnte die Wortmann Gruppe im ersten Halbjahr einen Umsatz von einer Milliarde Euro erwirtschaften. Damit sei man in Anbetracht der zahlreichen Herausforderungen zufrieden. Denn Wortmann habe laut eigenen Angaben mit langen Lieferzeiten, hohen Frachtkosten, Engpässen bei Vorleistungen und Materialien sowie sprunghaft gestiegenen Preisen bei Rohstoffen und Energie zu kämpfen gehabt. Dennoch rechnet die Gruppe auch für das Gesamtjahr 2023 wieder mit einem Umsatz von zwei Milliarden Euro.

Den grössten Anteil lieferte weiterhin die Wortmann AG mit einem Halbjahresumsatz von knapp 500 Millionen Euro. Kosatec trug wiederum 250 Millionen Euro bei, die BAB Distribution rund 100 Millionen Euro. Auf Wortmann Telecom entfielen 50 Millionen Euro, auf den Militär-IT-Spezialisten Roda 30 Millionen Euro und auf den Medizin-IT-Anbieter MCD 10 Millionen Euro.


Der Nicht-IT-Bereich der Wortmann Gruppe erzielte übergreifend 60 Millionen Euro. Die Wortmann Leasing und Factoring konnte 10 Millionen Euro Umsatz erwirtschaften, Westfalia Deutschland beziehungsweise USA als Anbieter von automatischen Logistiksystemen je rund 25 Millionen Euro. Des Weiteren haben W&K Gehäusebau, das Bauunternehmen S+W Bau, Terra Gebäudetechnik, Terra Sports sowie Terra e-Sports einen Anteil von rund 10 Millionen Euro zum Gesamtergebnis beigetragen. (sta)





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