Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz der Top 5 im Enterprise-SSD-Markt um 51,7 Prozent gegenüber dem Vorquartal auf über 9,9 Milliarden Dollar. Wie das Analysenhaus Trendforce
berichtet, trieben vor allem mehr KI-Inferenz-Workloads, beschleunigte Server-Upgrades und eine höhere Nachfrage nach SSDs wegen Engpässen bei Festplatten das Wachstum.
Samsung blieb laut der Auswertung an der Spitze und erzielte fast 3,66 Milliarden Dollar, ein Plus von 49,7 Prozent. Die SK Group folgt auf Platz zwei mit 3,26 Milliarden Dollar, was einem Wachstum von mehr als 75 Prozent entspricht, der Marktanteil stieg auf 30,2 Prozent.
Micron erzielte dem Bericht zufolge mehr als 1,4 Milliarden Dollar Umsatz, was einem Plus von 41,4 Prozent entspricht. Kioxia kam auf 1,16 Milliarden Dollar und legte um 18,9 Prozent zu, während Sandisk mit 440 Millionen Dollar Umsatz um 63,6 Prozent wuchs.
Für 2026 erwartet
Trendforce, dass PCIe 5.0 zum Standard-Interface wird und die ausgelieferten Enterprise-SSDs weiter zunehmen, wodurch sich der Gesamtumsatz potenziell verdoppeln könnte. Entscheidend werde zudem, wer stabile PCIe-6.0-Lösungen liefert und SSDs anbietet, die gezielt für KI-Workloads optimiert sind.
(dow)