Millenials und Zoomers kommen nur noch zwei Tage ins Büro - sonst kündigen sie

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(Quelle: Yasmina H on Unsplash)
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21. Juni 2021 - Wer seine jungen Angestellten nach der Pandemie zwingt, zu 100 Prozent ins Büro zurückzukehren, muss mit Kündigungen rechnen, wie eine neue Studie offenlegt.
Junge Arbeitnehmer aus der Generation Y (Millenials, Jahrgänge 1981-1996) und der Generation Z (Zoomers, Jahrgänge 1997-2010) haben ein anderes Verhältnis zur Arbeit als die vorhergegangenen Generationen, wie einer Umfrage des Schweizer Start-Ups Investart zu entnehmen ist. Neben Fragen zur Arbeit im Home Office und im Büro wurden die Teilnehmer auch zur Pensionierung befragt.

Die Antworten zum Thema Home Office sprechen eine mehr als deutliche Sprache: 38 Prozent der Befragten wollen im Idealfall nur noch zwei Tage pro Woche im firmeneigenen Büro sitzen, gerade einmal 13 Prozent wünschen sich, die ganze Woche vom Büro aus zu arbeiten. Beeindruckend ist auch die Konsequenz, mit der die jungen Schweizer ihre Ziele erreichen möchten: Mehr als die Hälfte der Befragten würde eher den Job kündigen als Vollzeit ins Büro zurückzukehren.

Interessant ist auch, dass die jungen Schweizer nicht bis zum Rentenalter arbeiten wollen: 64 Prozent der Befragten geben an, dass sie in Rente gehen wollen, bevor sie 60 Jahre alt werden, rund 30 Prozent planen sogar noch vor dem 50 Lebensjahr den Ausstieg aus der Arbeitswelt.

"Wir sind hier Zeugen eines Paradigmenwechsels. Die Generation der Babyboomer betrachtete einen Job als einen notwendigen Teil des Lebens: Man studiert, bekommt einen Job, vorzugsweise bei einem stabilen Unternehmen mit gutem Ruf und arbeitet bis zum Rentenalter. Millennials und die Generation Z sehen Erwerbstätigkeit nicht mehr als notwendigen Meilenstein für ihren Lebensstil, sondern als Mittel, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und sich möglicherweise selbst zu verwirklichen. Sie wollen das Leben geniessen, lange bevor sie in ihren 60ern sind. Das bedeutet, dass das Arbeiten bis zum Rentenalter kein Muss mehr ist", so Investart-CEO und -Mitgründer Richard Toolen. (win)

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