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Isolutions

Infrastrukturanbieter in der Cloud

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/06 – Seite 1
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8. Juni 2019 - Dank der Cloud bedingt Infrastruktur nicht mehr zwingend auch Hardware. Isolutions konnte so zum Komplettdienstleister im Bereich Workplace as a Service werden.
Im Herzen eine Business-Software-­Firma mit Fokus auf Sharepoint und Microsoft CRM, war die klassische IT-­Infrastruktur beim Berner IT-Dienstleister Isolutions lange kein Thema. Einzig, wenn bei einer Firma beispielsweise Sharepoint aufgestellt werden musste, wurde ein Ingenieur gebraucht. "Als ich dann aber vor fünf Jahren zu Isolutions gestossen bin, haben wir damit begonnen, das Thema Engineering als tatsächliche Dienstleistung an den Markt zu bringen", erklärt Roman Feierabend, Head of Managed Services bei Isolutions. Dabei betont Feierabend aber, dass es dabei immer in Richtung Cloud geht. "Wir machen keine Engineering-Tätigkeiten, die irgendetwas mit Blech zu tun haben. Wir schrauben keine Server zusammen. Vielmehr helfen wir dem Kunden, in die Cloud zu kommen", so Feierabend, dessen Bereich aktuell rund 30 Architekten und Engineers umfasst.

Technologischer Wandel brachte WaaS

Nachdem das Engineering als Dienstleistung auf den Markt gebracht war, führten vor drei Jahren technologische Entwicklungen dazu, dass Workplace as a Service (WaaS) erstmals zum Thema wurde. "Microsoft hat nebst Office 365 auch Produkte wie Intune auf den Markt gebracht, das dann vor drei Jahren eine gewisse Marktreife erreicht hat. Und es war neu möglich, ein Client Device in ein Azure AD, also in ein Cloud Active Directory, zu integrieren", führt Feierabend aus. "Damit konnte erstmals ein ganzes Unternehmen komplett aus der Public Cloud mit IT versorgt werden." Bislang hatte In­frastruktur auch immer etwas mit Hardware zu tun, und damit wollte man bei Isolutions nichts zu tun haben. Jetzt war das nicht mehr nötig. "Dieser Gedanke hat uns fasziniert, denn damit konnten wir zum Komplettdienstleister werden", so der Head of Managed Services. "Alles, was ein klassischer Infra­strukturanbieter mit seinem Rechenzentrum oder mit Infrastruktur beim Kunden vor Ort macht, können wir jetzt auch, einfach in der Cloud." Man könne ein ganzes Unternehmen mit Clients, Office 365, Sharepoint und CRM ausstatten und diese Elemente aus der Cloud managen – "gerade für KMU bedeutet dies ein riesiges ­Potential".

Nachdem Isolutions bei möglichen Kunden vorsichtig nach Interesse an einer entsprechenden Dienstleistung gefragt hatte und die Resonanz positiv war, nahm die Entwicklung eines solchen Angebots seinen Lauf. "In einem ersten Schritt haben wir analysiert, was zu einem Workplace dazugehört", so Feierabend. Dabei habe sich rasch herauskristallisiert, dass es ganz ohne Clients nicht gehe. "Nach reiflicher Überlegung haben wir uns dann dazu entschlossen, Clients ins Angebot zu integrieren und dafür mit unseren Distributoren zusammenzuarbeiten." So übernehme etwa Also die Finanzierung der Geräte und für Isolutions entstehen somit monatliche Fixkosten über eine vertraglich vereinbarte Laufzeit von meist 36 Monaten. Dabei betont Feierabend aber, dass man bezüglich Einkauf nicht an Also gebunden sei. "Wir haben auch schon bei anderen Anbietern eingekauft, beispielsweise wenn Also Lieferengpässe hatte. Unser Ziel ist es aber schon, auch im Zuliefererbereich möglichst homogen zu sein."
 
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