EU prüft Facebook-Whatsapp-Deal erneut

EU prüft Facebook-Whatsapp-Deal erneut

(Quelle: SITM)
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
6. September 2016 - Aufgrund der AGB-Änderungen von Whatsapp sieht sich die EU-Kommission gezwungen den Facebook-Whatsapp-Deal erneut zu prüfen.
Wie mehrere Medien, darunter der "Spiegel" berichten, beschäftigt die Übernahme von Whatsapp durch Facebook die EU-Kommission erneut. Nachdem 2014 die 19 Milliarden Dollar schwere Übernahme bereits von der EU abgesegnet wurde, prüft Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager, die schon beim EU-Entscheid zum Apple-Irland-Deal eine tragende Rolle eingenommen hat (Swiss IT Reseller berichtete), ob das Fusionskontrollverfahren neu aufzurollen ist. Grund dafür ist der jetzt vorgesehene Austausch von Kundendaten zwischen Facebook und dem Messenger.

Die EU hatte 2014 dem Deal unter der Bedingung zugesagt, dass die Kunden des Messengers beziehungsweise der Social-Media-Plattform auch weiterhin unter zahlreichen Kommunikationsanwendungen wählen können und der Datenaustausch nur im kontrollierten Rahmen mit der jeweiligen Plattform geschieht. Bei der EU-Entscheidung soll mitunter auch die Zusage von Facebook-Gründer Mark Zuckerberg eine Rolle gespielt haben, der garantierte, dass es keinen Austausch von Kundendaten zwischen den beiden Firmen geben werde.

Durch die Anpassung der AGBs von Whatsapp könnte die Zusage von Facebook gegenüber der EU obsolet geworden sein. Deswegen seien neuerliche Gespräche zwischen der EU und Facebook nötig, erklärte eine Sprecherin der EU-Kommission gegenüber dem "Spiegel". (asp)

Weitere Artikel zum Thema

Auch Google und Facebook sollen Interesse an Linkedin gehabt haben
5. Juli 2016 - Insgesamt fünf Firmen sollen um das Karrierenetzwerk Linkedin gebuhlt haben. Salesforce war offenbar sogar bereit, mehr als die 26,2 Milliarden Dollar von Microsoft zu bezahlen.
Facebook und IBM spannen für zielgerichtete Werbung zusammen
7. Mai 2015 - Gemeinsam wollen IBM und Facebook dafür sorgen, dass Werbung künftig noch stärker am Kunden ausgerichtet wird. Werbetreibende sollen durch die Partnerschaft die Möglichkeit erhalten, ihre Anzeigen kundenspezifisch zu verteilen.
Whatsapp gehört nun endgültig zu Facebook
7. Oktober 2014 - Facebook hat die Übernahme von Whatsapp zu einem Abschluss gebracht. Ab sofort ist das Unternehmen als eigenständige Tochterfirma des sozialen Netzwerks tätig.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER