Microsoft stellt mit der Frontier Company eine neue Organisation vor, die Unternehmen beim Aufbau und Betrieb produktiver KI-Systeme unterstützen soll. Wie der Konzern in einem
Blogbeitrag schreibt, investiert Microsoft dafür 2,5 Milliarden Dollar und will 6000 Branchen- und Engineering-Fachleute direkt mit Kunden zusammenarbeiten lassen. Sie sollen KI-Anwendungen entwickeln, einführen und laufend verbessern.
Die Frontier Company richtet sich an Firmen, die KI nicht mehr nur testen, sondern im Alltag einsetzen wollen. Microsoft nennt als Ziel messbare Geschäftsergebnisse, etwa effizientere Abläufe, automatisierte Prozesse und einen besseren Nachweis des Nutzens von KI-Investitionen.
Der Softwarekonzern betont zudem den Schutz von Kundendaten und internem Wissen. Daten, Fachwissen, Prozesse und geistiges Eigentum der Unternehmen würden nicht verwendet, um allgemeine KI-Modelle zu verbessern. Firmen können ihre KI-Lösungen ausserdem mit unterschiedlichen Modellen aufbauen, etwa von
OpenAI,
Anthropic, Microsoft AI, oder aus Open Source.
Geleitet wird die neue Organisation von Rodrigo Kede Lima. Er arbeitet seit sechs Jahren bei
Microsoft, war dort in Führungsrollen für Amerika und Asien tätig und verfügt laut Unternehmen über 30 Jahre Branchenerfahrung. Als erste Projekte nennt das Unternehmen unter anderem die London Stock Exchange Group, Land O’Lakes, Unilever und Novo Nordisk.
(dow)