KIPS: Synergien und Eigenständigkeit

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/05 – Seite 1
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11. Mai 2014 - Die Mitglieder von KIPS wollen als eigenständige Firmen wahrgenommen werden. Dennoch wissen sie gewisse Annehmlichkeiten wie etwa den gemeinsamen Einkauf zu schätzen.
KIPS: Synergien und Eigenständigkeit
«Wir bilden uns gemeinsam aus, was dazu führt, dass wir alle mehr oder weniger dieselbe Ausbildung genossen haben.» Daniel Jäggli, Verwaltungsratsvorsitzender, Leuchter IT Solutions (Quelle: Leuchter IT Solutions)
Vor rund acht Jahren ist aus einem Zusammenschluss diverser ICT-Partnerschaften die Genossenschaft KMU IT-Partner Schweiz (KIPS) entstanden. Die Idee hinter KIPS ist es, dass Unternehmen, die schwergewichtig in der System- und Applikationsintegration tätig sind, zusammenarbeiten und Synergien nutzen. «So wollen wir als Gruppe das Lokale mit dem Nationalen verbinden. Wir sind alle lokal verwurzelt, können aber auch national bei den grossen Projekten auftreten», führt Stefan Mittner, KIPS-Vizepräsident und CEO von Glaronia Informatik, aus. Zudem erhalten die Unternehmen durch den Verbund, der 2013 einen Gesamtgruppenumsatz von rund 180 Millionen Franken erwirtschaftet hat, ein gewisses Gewicht bei den Herstellern. «Wir können als KIPS auf einer anderen Ebene verhandeln, als wenn jeder von uns einzeln auftreten würde», ist sich Mittner bewusst.
Nichtsdestotrotz wollen die beteiligten Firmen aber weiterhin als freie Unternehmer wahrgenommen werden. «KIPS ist daher nicht ein Label, welches wir nach aussen tragen», erklärt Daniel Jäggli, KIPS-Präsident und Verwaltungsratsvorsitzender bei Leuchter IT Solutions. Entsprechend treten die KIPS-Mitglieder bei gemeinsamen Kunden als eigenständige Unternehmen auf und nicht als Verbund.

Einkauf und Ausbildung gemeinsam
Gemeinsam getätigt wird bei KIPS hingegen der Einkauf. «Wer bei uns mitmachen will, sieht vordergründig im ersten Moment sicher vor allem einen gewissen Einkaufsvorteil», ist sich Präsident Jäggli bewusst. Thomas Riesen, KIPS-Vorstandsmitglied und Geschäftsleiter von Predata Informatik, relativiert aber: «Es ist gefährlich, dass wir manchmal nur als Einkaufstruppe wahrgenommen werden, um die Preise zu drücken. Sicher versuchen wir, den Einkauf zu optimieren, aber andere Benefits sind für uns genauso wichtig.»
 
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