Fusions-Frust bei Symantec

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2005/22 – Seite 1
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12. Dezember 2005 - Nach der Fusion mit Veritas ist es unter den Schweizer Symantec-Leuten zu einigen freiwilligen Abgängen gekommen. Der Frust über den Zusammenschluss sitzt offenbar tief. Symantec nimmt Stellung zu den Vorwürfen.
Im Juli dieses Jahres wurde in der Schweiz der Zusammengang von Symantec und Veritas vollzogen. Seither kam es unter den Mitarbeitenden – vor allem unter denen von Symantec – zu einigen freiwilligen und unfreiwilligen Abgängen: «Diese Fusion war einfach schlecht für die Mitarbeiter. Es wurde schlecht kommuniziert. Wenn man etwas erfahren hat, dann höchstens aus der Presse», klagt ein früherer Mitarbeiter von Symantec Schweiz. Die Vorwürfe an das Management sind happig: Der neue Länderchef der zusammengelegten Organisation, Ex-Veritas-Schweiz-Chef Diego Boscardin, habe sich in den Monaten nach Juli kaum blicken lassen in den Symantec-Büros in Bassersdorf.

EMEA: Veritas-Leute am Ruder

Nur schon die Tatsache, dass im Juli dieses Jahres mit Boscardin eben der Veritas-Manager das Rennen gemacht hat, ist vielen Mitarbeitenden sauer aufgestossen: Eigentlich habe Symantec doch Veritas übernommen und nicht umgekehrt. Tatsächlich scheint es bei der Verteilung der Macht im fusionierten Unternehmen ein «Gentlemens Agreement» gegeben zu haben, wonach die Kaderpositionen in den USA fast ausschliesslich an «die Gelben» von Symantec gingen, jene in der Region EMEA aber mehrheitlich an «die Roten» von Veritas.
Für die rund 30 Mitarbeitenden von Symantec Schweiz entstand dadurch eine mühsame Situation. Ein rauer Wind soll inzwischen bei Veritas-Symantec wehen: «Die Verkäufer haben teilweise exorbitant hohe Ziele für dieses Jahr bekommen. Gewisse von ihnen laufen momentan wohl mit einer Quote von 30 Prozent herum», sagt ein Exmitarbeiter zu IT Reseller.
 
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