Ausgaben für Cloud-Infrastruktur-Services erreichen neues Quartalshoch

Ausgaben für Cloud-Infrastruktur-Services erreichen neues Quartalshoch

(Quelle: Canalys)
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8. Februar 2022 - Mit 53,5 Milliarden Dollar wurde im vierten Quartal 2021 so viel für Cloud-Infrastruktur-Services ausgegeben wie noch nie zuvor in der gleichen Zeitspanne. Über das Gesamtjahr gesehen konnte der Bereich um 35 Prozent zulegen.
Die weltweiten Ausgaben für Cloud-Infrastruktur-Services haben im vierten Quartal des abgelaufenen Jahres zum ersten Mal in nur drei Monaten die 50 Milliarden Dollar Marke geknackt. Gegenüber dem entsprechenden Vorjahresquartal sind die Ausgaben den Angaben der Analysten von Canalys zufolge um 34 Prozent, respektive 13,6 Milliarden Dollar auf insgesamt 53,5 Milliarden Dollar gestiegen. Über das gesamte Jahr gesehen hat der Bereich gegenüber Vorjahr um satte 35 Prozent zugelegt und die Ausgaben für Cloud-Infrastruktur-Services kommen somit auf 191,7 Milliarden Dollar zu liegen.

Angeführt wird das Feld im vierten Quartal 2021 von Amazon Web Services (AWS) mit einem Marktanteil von 33 Prozent. Über das Jahr gesehen konnte AWS mit seinen Services ein Wachstum von 40 Prozent verzeichnen. Auf Platz zwei positioniert sich Microsoft Azure mit einem Marktanteil von 22 Prozent und einer Steigerung um 46 Prozent gegenüber Vorjahr. Google Cloud folgt mit einem Wachstum von 63 Prozent auf Platz drei. Der Service von Google vereint 9 Prozent der Marktanteile auf sich.

Angetrieben wurde das Wachstum in den vergangenen Monaten durch branchenspezifische Anwendungen, durch welche die Nutzung von Cloud-Infrastruktur-Services weiter diversifiziert wurde. Dies galt insbesondere für das Gesundheitswesen und den öffentlichen Sektor. Zudem wurde die Nachfrage durch eine verstärkte Migration der Arbeitslasten und der Entwicklung von Cloud-nativen Anwendungen im Rahmen von Digitalisierungsprojekten erhöht. Die Pandemie leistete ihr Übriges, mussten die Menschen doch verstärkt zuhause bleiben und nutzten entsprechend mehr Cloud-basierte Dienste. Und die Nachfrage wird laut Canalys aufgrund immersiver Anwendungsfälle wie dem Metaverse auch in Zukunft weiter zunehmen. (af)

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