Peter Waser - Der Flieger

Peter Waser - Der Flieger

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2011/11 – Seite 1
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6. November 2011 - Ob in der Freizeit oder im Beruf: Ex-Microsoft-Schweiz-Chef Peter Waser setzt sich gern hohe Ziele, auf die er mit vollem Engagement und Leidenschaft zusteuert.
Peter Waser - Der Flieger
Bereit zum Abheben – Neben der IT ist die Fliegerei die ganz grosse Leidenschaft von Peter Waser. (Quelle: zVg)
Zwei Dinge sind es, die den ehemaligen Country General Manager von Microsoft Schweiz und aktuellen Services Lead von Microsoft Westeuropa, Peter Waser, seit 30 Jahren faszinieren und einen grossen Teil seines Lebens bestimmt haben: Die IT und die Fliegerei. «Das Fliegen ist seit meiner Kindheit eine grosse Leidenschaft», schwärmt Waser. Mit 20 Jahren habe er sein «Kassebüechli» geleert, sei ins Tessin gereist, habe dort das Fallschirmspringen gelernt und sei das erste Mal mit der Luft in Kontakt gekommen. Heute besitzt Waser den Berufspilotenausweis, fliegt ab und zu sogar kommerziell und absolviert gerade die Ausbildung zum Helikopterpiloten.

Zum ersten Mal mit der IT in Berührung gekommen ist Peter Waser ganz zu Beginn seiner beruflichen Laufbahn bei Sperry Univac. Er war für den Mainframe- und Computer-Hersteller, der heute zu Unisys gehört, im Bereich Post-Sale tätig und für die Implementierung von Software verantwortlich. In diesem Zusammenhang lernte er das Programmieren mit den damals wichtigsten Sprachen Cobol und Assembler. Seither ist der 55-Jährige der IT-Branche treu geblieben: Nach Sperry Univac erfolgte der Wechsel zur damaligen Autofon in die Abteilung Bankensysteme, wo er in Europa und Asien Software für Mainframes und Mikro-Computer von Sperry Univac verkaufte. Mit diesem Wissen im Gepäck baute Waser fünf Jahre später bei IBM Schweiz den Bereich Interbankenhandelssysteme auf.
Nach einem kurzen Abstecher zu Swisscom gründete und führte Waser in der Internet-Hype-Zeit das Start-up Calino. «Das muss man in seinem Leben einfach mal gemacht haben», meint der gebürtige Innerschweizer. Die Idee hinter Calino war, die Letzte Meile mit einer sogenannten Wireless-Local-Loop-Technologie, also über Richtstrahl, zu überbrücken. Er habe mit Calino für über 50 Millionen Franken Lizenzen gekauft, die ganze Firma aufgebaut, Antennen aufgestellt und sei voll im Rennen gewesen. «Doch dann kam der grosse Börsencrash und unser Mutterhaus hat seine Tore geschlossen», erklärt Waser das plötzliche Ende seines Start-up-Abenteuers. Kurz darauf erfolgte der Wechsel zu Microsoft Schweiz, wo Waser als Services Lead, Leiter des Grosskundenbereichs und zuletzt als Country General Manager tätig war.

Als Länderchef übernahm Waser zwei grosse Aufgaben. Zum einen musste er Teams bauen und Teams führen, die gerne und gut miteinander arbeiten und Vertrauen zueinander haben. «Meine zweite grosse Aufgabe war, unser Unternehmen auch nach Aussen zu vertreten und ihm ein Gesicht zu verleihen», erläutert Waser. Beides hat der gelernte Maschinenzeichner in den vergangenen Jahren mit Erfolg getan, was natürlich mit viel Einsatz und Arbeit verbunden war: «Ich pflegte zu sagen, dass ich eine 42-Stunden-Woche habe, die aber jeweils bereits am Mittwochmittag vorbei ist». Die vielen Engagements habe er jedoch nicht als Last, sondern als sehr bereichernde Erfahrung empfunden.
 
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