Adnovum hat die beiden Schweizer IT-Dienstleister
Ispin sowie
Koch IT übernommen, die bislang beide zur CymbiQ Group gehörten und mit Samuel Bärfuss auch den gleichen CEO hatten. Mit der Akquisition erweitert das Zürcher Softwareunternehmen seine Kompetenzen im Bereich Cybersicherheit sowie die Kapazitäten rund um Managed Security Services, System Engineering und Individualsoftwareentwicklung. Dank der Übernahmen werde man für seine Kunden zu einem Trusted Partner, der den gesamten Lebenszyklus digitaler Lösungen sicher und aus einer Hand anbieten könne, schreibt Adnovum – "von Beratung, Entwicklung, Betrieb und Wartung bis zur 24/7-Sicherheitsüberwachung."
Mit der Übernahme von iSpin integriert Adnovum ein in der Schweiz ansässiges Security Operations Center (SOC) in das eigene Angebot. Zudem ergänze das Angebotsportfolio des Dienstleister die bestehenden Identity- und Access-Management-Lösungen von
Adnovum. iSpin wurde 1999 gegründet und zählt heute laut eigenen Angaben um die 150 Kunden. Mit iSpin stossen insgesamt 40 Mitarbeitende zu Adnovum.
Weitere 25 Mitarbeitende kommen derweil von Koch IT mit Sitz in Winterthur. Koch IT ist Spezialist für IT-, Software-Engineering und Projekt-Dienstleistungen mit Fokus auf Informationssicherheit für Unternehmen und insbesondere den öffentlichen Sektor.
Adnovum betont, bei der Integration der beiden Unternehmen Kontinuität sicherstellen zu wollen. Samuel Bärfuss, derzeitiger CEO von
Ispin sowie von
Koch IT, bleibt Teil des Führungsteams und begleitet den Integrationsprozess. "Mit den Zukäufen tragen wir proaktiv zur Konsolidierung des fragmentierten IT-Marktes bei und schaffen Schweizer Lösungen in einem anspruchsvollen, teils stark regulierten Umfeld", erklärt Thomas Zangerl, CEO von
Adnovum, zu den Zukäufen. "Die Unternehmen teilen dieselben Werte. Sie investieren in Schweizer Qualität, setzen auf lokale Präsenz und haben erstklassigen Zugang zu globalem Know-how. Mit den beiden Akquisitionen gelingt es uns, wertvolles Fachwissen in der Schweiz zu sichern und den Tech-Standort weiter zu stärken."
(mw)