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Das Erfolgsrezept der Disti-Award-Gewinner 2012

Das Erfolgsrezept der Disti-Award-Gewinner 2012

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2013/01 – Seite 1
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3. Februar 2013 - Also Schweiz, Datastore und Ecomedia wurden Ende 2012 mit dem Disti Award geehrt. Im Gespräch mit «Swiss IT Reseller» haben sie nun verraten, was ihren Erfolg ausmacht, und über die Veränderungen in der Branche diskutiert.
Das Erfolgsrezept der Disti-Award-Gewinner 2012
Drei der vier Gewinner eines «IT Reseller Disti-Award 2012»: Alexander Wenzler (Datastore), Stephan Iseli (Ecomedia) und Marc Schnyder (Also Schweiz). (Quelle: SITM)
Sie haben den Disti Award 2012 in Ihrer jeweiligen Kategorie gewonnen – dazu nochmals herzliche Gratulation. Inwiefern unterscheiden Sie sich von Ihrer Konkurrenz und haben sich deshalb schliesslich als Sieger durchsetzen können?
Alexander Wenzler, Datastore:
Datastore hat den Award in der Kategorie der Value Added Distributoren (VAD) gewonnen. Für uns ist es aber schwierig, zu beurteilen, warum. Dazu müssten wir unsere Reseller befragen. Wir haben lediglich mit einzelnen Resellern gesprochen und uns bei ihnen bedankt, denn der Award und das damit verbundene positive Feedback sind eine enorme Wertschätzung für uns. Der Award-Gewinn zeigt mir, dass die Reseller gerne mit uns zusammenarbeiten. Datastore und das, was wir machen, werden geschätzt. Unsere eher kleine, zwischen 50 und 100 Reseller umfassende Partner-Community scheint mit unseren Services zufrieden zu sein.

Würden Sie sagen, dass gerade dieses Kleine den Erfolg von Datastore ausmacht, während das Netzwerk anderer VADs vielleicht schon zu gross ist?
Wenzler, Datastore:
Bei uns spielt der Faktor Nähe sicher eine wichtige Rolle. Die Grösse unserer Partner-Community erlaubt es uns, auf jeden einzelnen Reseller einzugehen. Wenn man mehrere hundert Partner hat, kann man nicht jedem einzelnen gleich gerecht werden.
Herr Schnyder, können Sie der Aussage von Herrn Wenzler zustimmen? Oder wo liegen die Erfolgsfaktoren von Also Schweiz?
Marc Schnyder, Also Schweiz:
Wir gewinnen den Disti Award in der Kategorie der Broadliner jeweils nicht wegen des Preises; Also hat sich schliesslich in den letzten Jahren nie über den Preis definiert. Wir haben seit 20 Jahren ein Total-Quality-Management (TQM)-Programm, an welchem wir konsequent arbeiten. Wir messen Qualität und definieren sie – respektive der Kunde definiert die Qualitätsansprüche und Service Level Agreements (SLAs) anhand seiner Bedürfnisse. Zudem legt er fest, wie er sich die Zusammenarbeit mit uns grundsätzlich vorstellt. Ich glaube, Kontinuität und Stabilität sind etwas ganz Entscheidendes. Auch bei uns ist jeder Kunde wichtig – egal ob er klein, mittel oder gross ist. Wir versuchen, die Beziehung zu jedem unserer Kunden zu pflegen. Das ist nicht ganz so einfach, weil wir grösser werden. Wir haben über 400 Mitarbeiter und investieren jedes Jahr eine halbe Million Franken in die Weiterbildung der Mitarbeiter. Es ist eine grosse Herausforderung, das Geschäft trotz zunehmender Unternehmensgrösse so weiterzuführen, dass sich der Kunde personalisiert fühlt. Ich glaube aber, dass wir trotz unserer Grösse die Nähe zum Kunden nicht verloren haben. Meiner Meinung nach findet die Differenzierung unter den Distributoren über die Qualität statt. Und damit meine ich Qualität in verschiedenen Segmenten, sei das beim Online-Bestellsystem oder bei der persönlichen Betreuung. Bereiche wie Logistik hingegen müssen einfach bei jedem Distributor funktionieren.

Stephan Iseli, Ecomedia: Wir wurden von unseren Kunden beim Disti Award 2012 mit Abstand als bester Logistiker bewertet, was uns sehr freut. Wir messen die Qualität der Logistik monatlich und produzieren täglich eine Fehlerrate von lediglich 0,05 bis 0,07 Prozent. Unsere Logistik ist also nahezu fehlerfrei. Für uns ist die Logistik extrem wichtig, da wir mehr als 70 Prozent der Produkte im Streckengeschäft direkt an den Endverbraucher senden, und zwar im Namen des Händlers. Eine Fehllieferung würde also zwei Fehlermeldungen generieren: Zum einen beim Endkunden, der das Gefühl hat, der Händler habe etwas falsch gemacht, und zum anderen beim Händler, der das Päckchen nie in den Händen hatte und gar nicht weiss, was drin ist. Wir schauen die Feedbacks des Disti Award immer sehr genau an, weil wir daraus etwas lernen. Die aktuellen Rückmeldungen lassen den Schluss zu, dass wir es trotz des nicht ganz einfachen Umfeldes, in welchem wir tätig sind, geschafft haben, ein Quäntchen Unterschied zu den Mitbewerbern zu generieren. Und dies trotz eines Internetbestellanteils von 85 Prozent. Wenn der Anteil der Web-Bestellungen so hoch ist, dann muss man darauf achten, dass man trotzdem noch genügend Kontakt zum Kunden hat. Und das scheint uns über unsere Verkaufsorganisation zu gelingen. Diese ist gut geschult, bei uns sprechen fast alle Mitarbeiter fliessend Deutsch, Französisch und Italienisch. Zudem hat der Kunde die Wahl zwischen einer direkten Ansprechperson, einem Kontakt-Team oder der Betreuung durch die ganze Verkaufsabteilung.
 
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