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«Für die Kunden wird sich sehr viel ändern»

«Für die Kunden wird sich sehr viel ändern»

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2014/11 – Seite 2
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Was fehlt Steg im IT-Bereich so dringend, das PCP.ch bieten kann? Was wird nun eingeführt?
Lorenz Weber:
Aktuell ist es so, dass die ERP-Standard-Software, die Steg einsetzt, das Unternehmen in vielen Bereichen ausbremst und blockiert. PCP.ch hat sehr viel Zeit und Geld in die Eigenentwicklung seines IT-Systems gesteckt. Die Entwicklung dieser Lösung läuft seit nunmehr 16 Jahren. Sie deckt von der Lagerverwaltung, über die Kunden-Bestellverwaltung, übers Marketing bis hin zum Webshop sämtliche Bedürfnisse ab – alles integriert in ein System. Und da PCP.ch in Schaffhausen schon immer auch eine stationäre Filiale hatte, und im Jahr 2004 eine zweite Filiale in Aarau eröffnete, kann die Lösung auch mit Filialen umgehen, von denen Steg ja aktuell deren 17 hat.

Und diese Software wird nun bei Steg eingeführt?
Lorenz Weber:
Genau, das hat oberste Priorität. Die Integration unserer Lösung bei Steg wird uns nun die kommenden sechs bis neun Monate beschäftigen.
Um nochmals zurück auf den Zustand von Steg zu kommen: Diesen Sommer hiess es noch, Steg habe den Turnaround geschafft. Wie schlecht ging es Steg denn eigentlich, und wo lagen die Probleme in den letzten Jahren?
Manfred Steinhardt:
Steg hat in den letzten Jahren mit einem verfehlten Expansionsplan gekämpft. Als Giosuè Spagnuolo sich vor einigen Jahren das erste Mal zurückgezogen hat – das war zu der Zeit, als Digitec stark gewachsen ist –, hat die damalige Steg-Geschäftsleitung einen ambitiösen Expansionsplan erarbeitet. Man wollte von 12 auf 36 Filialen erweitern und den Umsatz verdoppeln. Die Finanzierung durch eine Bank wurde sichergestellt, und es wurde investiert – in Systeme, in Mitarbeiter und so weiter. Die Kosten gingen somit in die Höhe, allerdings wurde die Ertragsseite dabei aus den Augen verloren. Im letzten Frühjahr mussten die Expansionspläne dann weitgehend abgebrochen werden, was natürlich zur Folge hatte, dass man Strukturen und Kosten den aktuellen Begebenheiten anpassen musste. Diese Anpassungen wurden auch realisiert, doch mit den Anpassungen konnte lediglich das Bestehen gesichert werden. Nach der Sanierung mussten wir uns dann die Frage stellen, was als nächstes kommen soll. Und so hat sich der Zusammenschluss angebahnt.

Kommentare

Samstag, 15. November 2014 crazybear
outlook steg et al es werden über 60% der filialen eliminiert werden, der echte pc support wird auf ein center integriert/migriert werden. es werden also einige viele leute den job verlieren...80% der electronic ware wird über e-shops vertrieben werden. es braucht sehr deutlich weniger leute. case closed

Donnerstag, 13. November 2014 Di russo
Da wird aber ein tolles Problem auf die Steg -. PCP zukommen. Diese Probleme sind bekannt als Kanibalisierung (Media-Markt) sind dermassen dass Ladenprodukte grundsätzlich höhere Kosten bedeuten als Internet- Produkte. So etwa wie Brack der b2b und b2c Handel betreibt - was als Channelkonflikt regelmässig bei Händlern Ärger gibt!

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