Umsatzsteigerung dank Konvergenz

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/11 – Seite 2
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Zusammenarbeit zahlt sich aus

Auf die Frage, weshalb man sich für eine Zusammenarbeit entschieden habe, antwortet Tschobokdji von Samsung: «Für uns war es wichtig, einen Partner zu finden, der bereit ist, im Sinne des Endkunden zusammen etwas zu machen. Wir wollten einen Partner, der dem Kunden die Möglichkeit eröffnet, die Geräte auszuprobieren. Sunrise war dazu absolut bereit.» Auf Seiten von Sunrise heisst es: «Samsung ist schon seit Jahren ein toller Partner von uns und stellt eine breite Palette an hochwertigen Produkten zur Verfügung. Ausserdem können wir durch das Fachwissen des Samsung-Teams natürlich eine professionellere Beratung bieten.» Beide Parteien betonen aber auch, wie wichtig es für sie ist zu zeigen, dass die beiden Unternehmen innovativ sind. Einen Punkt hebt Kistner besonders hervor: «Wir sind zwar einiges kleiner als der marktführende Mitbewerber (Swisscom, Anm.d.R.), dafür aber auch agiler und flexibler und können auch mal etwas ausprobieren – sei dies nun auf Produktseite oder auch Marketing-technisch.»
Nach vier Monaten der Zusammenarbeit fällt die Zwischenbilanz der Partner positiv aus. Zu Beginn sei der «Shop im Shop» nur sehr zähflüssig angelaufen. Wenn sich Leute in den Store verirrt haben, dann vor allem deshalb, weil der Rest des Sunrise-Ladens überfüllt war. Heute sei dies laut dem Store Manager Frei jedoch nicht mehr ganz so ausgeprägt: «Täglich kommen 250 bis 300 Leute in unsere Samsung/Sunrise-Welt, und zwar immer häufiger auch ganz konkret, um vom Angebot des Concept Stores Gebrauch zu machen. Unsere Samsung-Mitarbeiter sind also ziemlich ausgelastet.» Die Kunden würden kommen, um sich eingehend darüber beraten zu lassen, welches Gerät am besten für sie geeignet ist und mit welchem Abo der Kauf abgeschlossen werden sollte. Weiter würden viele Kunden nach dem Kauf ihr Produkt von einem Samsung-Experten in Betrieb nehmen und sich weiterführende Features und die damit verbundene Konvergenz demonstrieren lassen, berichtet Store Manager Frei. Hinzu kommt: «Es ist schon häufig vorgekommen, dass ein Kunde sich noch ein weiteres Gerät zugelegt hat, nachdem er durch die detaillierte Ausführungen der Spezialisten verstanden hat, was für Möglichkeiten ihm die Vernetzung der Geräte eröffnet.» Dementsprechend erfreulich fällt seinen Angaben nach auch die Kundenresonanz aus: «Ich habe bislang keine Rückmeldungen erhalten, wo der Kunde etwas vermisst hätte.» Nicht zuletzt schlage sich der Erfolg der Zusammenarbeit auch im Umsatz nieder. Über die genauen Umsatzzahlen haben die beiden Unternehmen zwar Stillschweigen vereinbart, dennoch verraten sie, dass ihre Ziele in jedem Fall erreicht worden sind. Ein weiterer Anhaltspunkt für das Funktionieren des Konzepts findet sich aber auch in der steigenden Zahl der verkauften High-End-Smartphones, die die Konvergenz der Geräte unterstützen.

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