IBM-CEO rechnet mit steigenden IT-Ausgaben

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18. November 2022 - IBM-Chef Arvin Krishna geht davon aus, dass die IT-Ausgaben in den Unternehmen trotz Inflation und steigenden Zinsen weiter ansteigen werden. Eine weltweite Rezession oder eine Energiekrise in Westeuropa könnten aber auch einen Strich durch die Rechnung machen.
Bei IBM geht man auch angesichts der aktuellen Herausforderungen weiterhin von einem stetigen Wachstum bei den IT-Ausgaben aus. So gab IBMs Chief Executive Arvin Krishna einem "Bloomberg"-Bericht zufolge diese Woche an einer Veranstaltung des Economic Club of New York zu Protokoll, er rechne mit einem anhaltenden Wachstum bei den IT-Ausgaben trotz Befürchtungen hinsichtlich steigender Zinsen oder der Inflation. Wenn nicht eine "katastrophale Rezession" eintrete, würden die Technologieinvestitionen in den Unternehmen weiter ansteigen. Wie Gespräche mit CEOs und CIOs rund um den Globus zeigen würden, spreche so gut wie keiner dafür aus, Technologieausgaben zurückzuschreiben, so Krishna. Vorsicht sei aber auch geboten, sollte Westeuropa in eine grössere Energiekrise schlittern.

Weiter erklärte Krishna, es gebe bei IBM anders als bei Amazon oder Meta, wo aktuell Tausende ihren Job verlieren, keinen Einstellungsstopp. Man werde aber in gemässigterem Tempo neue Mitarbeitende an Bord holen als vergangenes Jahr, vorzugsweise in den Wachstumsregionen. Die aktuelle Home-Office-Regelung werde man beibehalten und wahrscheinlich keine zwingende Rückkehr ins Büro von den Mitarbeitenden verlangen. Aktuell werde etwa 50 Prozent der Arbeitszeit in den Büros verbracht, wobei Krishna eine Quote von 60 Prozent vorziehen würde. (rd)

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