Chiphersteller
AMD hat im zweiten Fiskalquartal 2026 vor allem dank des Rechenzentrumsgeschäfts einen Rekordumsatz und deutlich mehr Gewinn erzielt, während der Umsatz im Gaming-Geschäft sank. Wie das Unternehmen mitteilt, stieg der Konzernumsatz im Jahresvergleich um 50 Prozent auf 11,54 Milliarden Dollar. Der Betriebsgewinn belief sich auf 1,99 Milliarden Dollar, nachdem im Vorjahresquartal noch ein Verlust von 134 Millionen Dollar angefallen war. Die operative Marge verbesserte sich entsprechend von minus 2 auf plus 17 Prozent. Der Nettogewinn stieg um 163 Prozent auf 2,3 Milliarden Dollar.
Das Rechenzentrumsgeschäft erzielte mit 6,7 Milliarden Dollar einen Zuwachs von 107 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Dabei profitierte AMD laut eigenen Angaben von der starken Nachfrage nach Epyc-Prozessoren und Instinct-Grafikprozessoren. Das Geschäft mit PC-Prozessoren legte um 23 Prozent auf 3,1 Milliarden Dollar zu. Die Gaming-Umsätze sanken dagegen um 31 Prozent auf 779 Millionen Dollar.
Für das dritte Fiskalquartal stellt AMD einen Umsatz von rund 13 Milliarden Dollar in Aussicht, plus/minus 300 Millionen Dollar. Auf den Mittelwert gerechnet entspräche dies einem Plus von 41 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und 13 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Die AMD-Aktie gab nach Bekanntgabe der Zahlen im nachbörslichen Handel um knapp 8 Prozent nach.
(dow)