Microsoft will SSDs in Windows-11-PCs
Quelle: Microsoft

Microsoft will SSDs in Windows-11-PCs

Microsoft drängt die PC-Hersteller offenbar dazu, für die Systemlaufwerke von Windows-11-Rechnern ausschliesslich Solid State Disks zu verwenden. Der Wechsel soll bis im kommenden Jahr vollzogen werden.
10. Juni 2022

     

Microsoft fordert PC-Hersteller dazu auf, in Windows-11-PCs Solid State Disks statt konventioneller Festplatten als primäres Laufwerk zu verwenden, so ein Bericht von "Tom's Hardware" mit Bezug auf das Analystenunternehmen Trendfocus. Laut Microsoft-Forderungen sollen die OEMs den Wechsel bis spätestens 2023 vollzogen haben. Offiziell hält Microsoft an den bestehenden Minimalanforderungen fest, in denen von einem nicht näher spezifizierten Speichergerät mit einer minimalen Kapazität von 64 GB die Rede ist.

Aus Performance-Gründen würde ein Wechsel hier sicher Sinn machen, zumal SSDs um ein Vielfaches schneller sind als HDDs. Hingegen hätte der Schritt deutliche Auswirkungen auf den Preis, was gerade bei Einstiegsrechnern oftmals den Bogen überspannen würde.


Laut John Chen, Vice President bei Trendfocus, hätten die OEMs den Schritt ursprünglich bereits im laufenden Jahr vollziehen sollen, doch habe man sich dann auf einen Termin im zweiten Halbjahr 2023 geeinigt. Aktuell wären OEMs in Verhandlungen, um den Stichtag weiter ins Jahr 2024 zu verschieben, und sei es wenigstens nur für Schwellenländer oder für Desktop-Rechner.

Microsoft lehnte es auf Anfrage von "Tom's Hardware" ab, den Sachverhalt zu kommentieren. (rd)


Weitere Artikel zum Thema

SSD-Controller bis 2023 schlecht lieferbar

24. März 2022 - Controller-Chips für SSDs sind nach wie vor Mangelware. Zusammen mit anderen Faktoren könnte dies zu Preissteigerungen bei SSDs führen.

Samsung fährt SSD-Produktion runter

4. Januar 2022 - Die Lockdown-Massnahmen in China bringen die Produktion von Samsungs Flash-Speichermodulen ins Stocken. Dies könnte zu einem Anstieg der SSD-Preise führen.

SSDs und DRAM kosten weniger

17. Dezember 2021 - Laut aktuellen Prognosen von Trendforce fallen im ersten Quartal 2022 die Preise für NAND-Flash und RAM im Vergleich zum Vorquartal merklich – trotz und teils wegen der anhaltenden allgemeinen Chipknappheit.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER