Display-Markt schwächelt

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(Quelle: HP)
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23. Dezember 2021 - Nachdem der Markt für PC-Displays zuletzt stetig gewachsen ist, hat er im dritten Quartal 2021 um 7,2 Prozent nachgegeben. Marktforscher rechnen mit einer weiteren Abkühlung
Nachdem der Markt für PC-Monitore im Zuge der Coronapandemie fünf Quartale in Folge zulegen konnte, weist IDC für den globalen PC-Display-Markt im dritten Quartal 2021 ein Minus von 7,2 Prozent aus. Alles in allem wurden von den Herstellern demnach 34,8 Millionen Einheiten ausgeliefert. Einerseits habe die Nachfrage seitens der Endkunden in Schlüsselmärkten wie Nordamerika und Westeuropa nachgelassen, andererseits würden die Hersteller weiter mit Schwierigkeiten in der Lieferkette und der Logistik kämpfen, was sich auf die Preise für Displays auswirke.

Laut IDC habe sich bemerkbar gemacht, dass im Sommer mehr und mehr Mitarbeitende aus den Home Offices in die Firmen zurückgekehrt seien. Deshalb hätten Hersteller mit starkem Business-Fokus – Dell oder Lenovo etwa – zulegen können. Alles in allem hat der Commercial-Markt im Vorjahresvergleich um 2 Prozent nachgegeben, das Consumer-Geschäft um 12 Prozent.
Marktführer und Gewinner im Vorjahresvergleich ist Dell Technologies mit 7,67 Millionen verkauften Displays (plus 20,6%) und einem Marktanteil von 22 Prozent (Vorjahr 17%). Lenovo auf Platz zwei konnte den Absatz um 6,9 Prozent auf 4,24 Millionen Einheiten steigern und kommt auf 12,2 Prozent Marktanteil. Eingebrochen sind die Auslieferungen derweil bei TPV auf Platz drei, und zwar um 30,1 Prozent auf 3,97 Millionen Einheiten (Marktanteil 11,4%). Ähnlich die Situation bei HP Inc., wo die Auslieferungen um 21 Prozent auf 3,72 Millionen zurückgingen, sowie bei Samsung mit einem Minus von 14,7 Prozent auf 2,88 Millionen Einheiten.

Die Marktforscher von IDC rechnen mit einer weiteren Abkühlung der Nachfrage und folgedessen mit einer Stabilisierung der Komponentenpreise. Dank dem Wachstum aus dem ersten Halbjahr rechnet IDC für 2021 mit 143 Millionen verkauften Displays – ein Plus von 4,6 Prozent gegenüber 2020 und das höchste Niveau seit 2012. Für 2022 geht IDC davon aus, dass der Markt um 2 Prozent zurückgeht. (mw)

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