Microsoft Schweiz lanciert Partner Pledge

Microsoft Schweiz lanciert Partner Pledge

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/12 – Seite 1
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4. Dezember 2021 - Mit dem Partner Pledge erklären Microsoft-Partner ihre Absicht, sich für gesellschaftlich relevante ­Themen einzusetzen. Microsoft möchte damit digitale Skills, die Schaffung neuer Lehrstellen, Diversität, ­verantwortungsbewusste und ethische KI sowie Nachhaltigkeit fördern.
Microsoft Schweiz lanciert Partner Pledge
«Die Auseinandersetzung mit gesellschaft­lichen Themen ist wichtig, bedingt aber auch eine gewisse Freiwilligkeit. Mit dem Partner Pledge wollten wir einen Rahmen, ein generisches Framework dafür schaffen.» Thomas Winter, Director Partner and ISV Sales & Tech ­­Organization, Microsoft Schweiz (Quelle: zVg)
Microsoft Schweiz lanciert den ­Partner Pledge, eine Initiative, die Microsoft in verschiedenen Ländern gleichzeitig ausrollt. Ziel ist es, wichtige gesellschaftliche Interessen in den Dialog mit den Partnern einzubringen. Die ­Initiative dreht sich dabei um fünf Kernthemen: digitale Skills, Lehr­stellen, Diversität, verantwortungs­bewusste und ethische KI sowie Nachhaltigkeit. Für Thomas Winter, Director Partner and ISV Sales & Tech Organization bei Microsoft Schweiz, ist die Initiative eine Herzensangelegenheit: «Es geht darum, unsere eigenen Erfahrungen in diesen Bereichen zu teilen und mit unseren Partnern zusammenzuarbeiten, um sich fokussiert diesen gesellschaftlich relevanten Themen zu widmen. Diese gehen uns alle an, und wir als Unternehmen haben sie uns auf die Fahnen geschrieben. Nun wollen wir daraus etwas Konkretes kreieren.»

Verantwortung übernehmen
In der Ausgestaltung der Initiative sind die Ländergesellschaften von Microsoft relativ frei. «Nicht alle Länder bearbeiten beispielsweise das Thema Lehrstellen. Für uns in der Schweiz ist es allerdings ein wichtiger Bereich, in dem ich mich auch persönlich engagiere und den wir auch weiter ausbauen wollen», so Winter. Das Commitment der Beteiligten am Partner Pledge wird in einer Absichtserklärung festgehalten. Darin bekennen sich die Partner zu verschiedenen Themenbereichen, in denen sie aktiv etwas beitragen wollen. «In den nächsten Monaten wollen wir diese Bekenntnisse nach und nach mit Leben füllen und dann schauen, wo und vor allem auch wie sich die Partner engagieren. In vielen Unternehmen gibt es bereits Initiativen zu einigen der Kernthemen des Partner Pledge. Bei uns ist es unter anderem das Thema verantwortungsbewusste und ethische KI, das ganz konkret mit unserem Business verknüpft ist und in dem wir als Anbieter solcher Technologien auch Verantwortung übernehmen müssen», erklärt Thomas Winter.
Alle fünf Themenbereiche sind laut Winter für sich genommen wichtig, und die Idee des Bekenntnisses sei es, einen Raum zu schaffen, in dem ein Austausch stattfinden kann und wo Microsoft und seine Partner ihre Erfahrungen und Herausforderungen einbringen und diskutieren können. «Unsere Partner-Account-Teams sind auch dazu angehalten, das Thema regelmässig anzusprechen und die Partner zu unterstützen, um auch konkrete Massnahmen umzusetzen. Ich selbst spreche mit unseren Partnern unter anderem über die Lehrlingsthematik und darüber, wie man junge Menschen im Unternehmen sinnvoll einsetzen und fördern kann, auch im direkten Kontakt mit Kunden.» Der IT-Branche gehe es derzeit gut, und somit habe sie auch die Verantwortung, als Vorbild zu fungieren. «Wir haben hohe Ansprüche, wir haben als Unternehmen Commitments zu den einzelnen Kernthemen der Initiative abgegeben und möchten unsere Partner mitziehen», so Winter.

Ein dynamisches Framework

Wie Thomas Winter weiter ausführt, ist die Absichtserklärung ein zweiseitiges Dokument, das spezifisch auf jedes Land zugeschnitten ist und in dem die Kernthemen des Partner Pledge bewusst offen ausformuliert sind. Schliesslich wolle und könne man den Partnern nichts vorschreiben und sie zu nichts zwingen: «Die Auseinandersetzung mit gesellschaftlichen Themen ist wichtig, bedingt aber auch eine gewisse Freiwilligkeit. Mit dem Partner Pledge wollten wir einen Rahmen, ein generisches Framework dafür schaffen. Damit verfolgen wir einen iterativen Ansatz. Mit der Zeit wird sich herauskristallisieren, wie die Initiative von den Partnern in den einzelnen Ländern aufgenommen wird und wie sich der Dialog zu den einzelnen Kernthemen des Partner Pledge entwickelt.»

Die ersten Feedbacks der Partner seien sehr ermunternd, so Winter. Der Partner Pledge sei ein erster Schritt vom «do nothing» hin zum «do something», und mit dem Engagement und dem Erfolg werde wohl auch die Lust auf mehr geweckt. Die Initiative ist also kein fix festgelegtes, starres Gebilde, sondern bewusst dynamisch konzipiert worden. «Wir haben die Freiheit, die Absichtserklärung zu verändern und zu erweitern. Sie soll sich mit der Zeit weiterentwickeln», so Winter. Die Fortschritte zu messen sei hingegen schwierig, aber Microsoft sei sich der eigenen Position in der IT-Industrie bewusst und glaube, diese nutzen zu können, um konkrete gesellschaftliche Veränderungen herbeizuführen. «Ein Beispiel dafür ist die Diversität. In den Chefsesseln von IT-Unternehmen sitzen noch immer vorwiegend Männer. Doch in den letzten Jahren hat sich etwas getan, und sowohl bei uns als auch bei unseren Partnern sitzen heute vermehrt auch Frauen in Management-Positionen. Die Diskussion zum Thema Diversität wird indes fortgeführt, und das ist enorm wichtig», sagt Winter.
 
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