Microsoft äussert sich zu Angeboten aus Schweizer Datenzentren

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29. Oktober 2018 - Im kommenden Jahr wird Microsoft mit eigenen Datenzentren in der Schweiz starten – wobei viele Details noch unklar sind. Einem Partner wurden nun einige spärliche Zusatzinfos gegeben.
Microsoft äussert sich zu Angeboten aus Schweizer Datenzentren
(Quelle: Microsoft)
Microsoft wird 2019 mit zwei Datenzentren in der Schweiz starten ("Swiss IT Magazine" berichtete). Mit Details zu den Angeboten hat sich der Konzern bislang weitgehend zurückgehalten – und tut dies auch jetzt noch. Doch gegenüber Procloud, einem Schweizer Cloud-Service-Anbieter und Microsoft-Partner, hat der Konzern zumindest einige weitere, wenn auch nach wie vor spärliche Zusatzinfos gegeben. Primo Amrein (Bild), der Cloud Lead von Microsoft Schweiz, hat gegenüber Procloud erklärt, dass man in der Schweiz wie angekündigt im kommenden Jahr mit Azure starten wird und dann im Abstand von je drei bis sechs Monaten zuerst Office 365 und dann Dynamics aus der Schweiz lanciert. Bei Azure könne man damit rechnen, dass Microsoft mit Infrastructure as a Service (Storage, Backup, Compute, Networking) starten wird. In diese Richtung hatte sich Marc Holitscher, CTO von Microsoft Schweiz, bereits im Juli gegenüber "Swiss IT Reseller" geäussert. Gegenüber Procloud liess Primo Amrein nun verlauten, dass auch PaaS Services wie die Azure SQL Database bei den ersten Services dabei sein werden.

Procloud wollte von Amrein zudem auch wissen, was bereits über das Pricing der Services in der Schweiz bekannt sei. Auch hier wusste Microsofts Cloud Lead für die Schweiz nicht viel mehr zu erzählen als Marc Holitscher diesen Sommer. Holitscher erklärte damals gegenüber "Swiss IT Reseller": "Sagen kann ich einzig so viel, dass man bei Azure verschiedene Preiskalkulationen je nach Land sieht, während Office 365 im Wesentlichen überall gleich teuer ist. Ist sehe nicht, warum das in der Schweiz anders sein sollte." Amrein erklärt derweil gegenüber Procloud: "Bei Office 365 kann man aktuell davon ausgehen, dass dieselben Preise gelten wie bisher. Bei Azure werden wir erst kurz vor Launch die Preise definieren." Procloud macht aber selbst gewisse Annahmen und erklärt zum Thema Preise, dass man bei Azure Schweiz von rund 10 bis 15 Prozent höheren Preisen ausgehe, als wenn die Dienste von Amsterdam her bezogen werden.
Schliesslich erklärt Amrein gegenüber dem Cloud-Spezialisten auch noch, dass bestehende Office-365-Tenants von Amsterdam oder Dublin in die Schweiz verschoben werden können. Auch hier bestätigt Amrein Holitschers Aussage vom Sommer gegenüber "Swiss IT Reseller". Zum Thema Gerichtsstand sagt Amrein, dass die bestehenden Lizenzverträge mit Gerichtsstand Irland auch für die Services aus dem Microsoft Datacenter Schweiz bestehen bleiben. Für die Online-Services werde derweil der Gerichtsstand Schweiz definiert, was bedeute, dass das Schweizer Datenschutzgesetz gelte, verspricht Amrein.

Das Gespräch zwischen Procloud und Amrein zusammen mit den Annahmen von Procloud findet sich unter diesem Link, das Gespräch zwischen Microsoft-CTO Marc Holitscher, "Swiss IT Reseller" sowie Stefan Muggli, CTO von Microsoft-Partner Upgreat kann man hier nachlesen. (mw)

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