Oracle drängt seine Kunden zum Wechsel in die Cloud - und muss vor Gericht

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13. August 2018 - Oracle hätte seine Kunden mit Zwang zum Wechsel auf Cloud-Services bewegt, wie es in einer gegen das Unternehmen eingereichten Klage heisst. Der Fall ist nun vor Gericht.
Wie "Bloomberg" berichtet, ist Oracle in einen grösseren Rechtsstreit verwickelt. Es heisst, das Unternehmen hätte Investoren belogen, was die Umsatzzahlen der Cloud-Verkäufe angeht. Der Hauptkläger, der City of Sunrise Firefighters' Pension Fund, behauptet, dass es vonseiten Oracle zu Drohungen und Zwang kam, um die Cloud-Produkte abzusetzen. Die Kläger werfen Oracle vor, ein unhaltbares System geschaffen zu haben, welches in der Folge zerbrach. Aufgrund der enttäuschenden Geschäftszahlen im Frühjahr wurde die Aktie derart entwertet, dass die Investoren Geld verloren. Das Papier fiel nach der Bekanntgabe einer Verlangsamung der Cloud-Verkäufe im März dieses Jahres um 9,4 Prozent ("Swiss IT Reseller" berichtete).

Oracle gab indes in einer Mitteilung an, dass die Klage keinen Wert habe und Oracle sich energisch gegen diese Behauptungen verteidigen werde. Die Anklage statuiert derweil: "In Wahrheit hat Oracle den Verkauf von Cloud-Produkten durch Drohungen und Erpressungstaktiken vorangetrieben", und weiter: "Der Einsatz solcher Taktiken verdeckte den Mangel an echter Nachfrage nach den Cloud Services von Oracle, was das Wachstum unhaltbar machte (und letztlich die Kunden vertrieb). Diese Taktiken waren den Investoren nicht bekannt und wurden vom Unternehmen ausdrücklich verneint." Oracle fiel schon in den letzten Monaten vermehrt wegen angeblich aggressiven Verkaufsstrategien in der Presse auf. (win)

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