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Durchzogene Ergebnisse im ersten Quartal

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2012/06 – Seite 1
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3. Juni 2012 - Das Hardware-Geschäft verlief im ersten Quartal für viele Hersteller wenig erfreulich, dafür gaben die Geschäftszahlen im Software- und Internet-Umfeld Anlass zur Freude.
In den ersten drei Monaten des Jahres präsentierten die diversen IT-Schwergewichte anders als im vorangegangenen Quartal uneinheitliche Geschäftsergebnisse.
Eher schwierig erwies sich die Berichtsperiode für einige Hardware-Hersteller. Während bei den einen Umstrukturierungen aufs Ergebnis schlugen, hatten andere mit einer doch eher schwachen Consumer-Nachfrage zu kämpfen, die sich entsprechend in den Umsatz- und Gewinnzahlen niederschlug.
Anders präsentiert sich das Bild bei den Software- und Internet-Konzernen: Die Quartalszahlen lagen in den meisten Fällen über den Prognosen der Börsianer, und auch der Ausblick aufs laufende Geschäftsjahr fiel fast unisono positiv aus.
Die Veröffentlichung der Quartalszahlen hatte auf die nachfolgende Kursentwicklung allerdings in vielen Fällen nur marginalen Einfluss. Insbesondere der Trend noch oben wurde nicht selten durch die Euro-Krise gebremst, welche in den vergangenen Wochen die Stimmung trübte. Der sich anbahnende Austritt Griechenlands aus der Währungsunion sorgte zusätzlich für erhebliche Verunsicherung, die unweigerlich auf die Kurse drückte.

Uneinheitlicher Hardware-Sektor

Die Quartalszahlen der Hardware-Hersteller zeigten ein gemischtes Bild: Auf der Sonnenseite fanden sich Börsenlieblinge wie Apple oder Samsung, die einmal mehr mit ausserordentlich erfreulichen Zahlen aufwarten konnten, auf der anderen Seite mussten einstige Platzhirsche wie Dell oder Nokia über immense Gewinn­einbrüche berichten, was von Anlegerseite umgehend mit Abschlägen quittiert wurde.
Apple: Wie kaum anders zu erwarten, lief auch das erste Quartal des Jahres für Apple äusserst erfolgreich. Der Konzern konnte den Gewinn gegenüber dem Vergleichsquartal 2011 fast verdoppeln. Als Renner im Berichtsquartal erwies sich insbesondere das iPad: Hier legten die Verkäufe im Vorjahresvergleich um über 150 Prozent zu. Obwohl Apple einen eher verhaltenen Ausblick aufs laufende Quartal lieferte, machte die Aktie in der Folge einen Sprung auf 610 Dollar.
Cisco: Die Quartalszahlen des Netzwerkspezialisten Cisco wurden überschattet von einem enttäuschenden Ausblick auf den weiteren Geschäftsverlauf. Zwar entsprachen Gewinn und Umsatz durchaus den Markterwartungen, doch hatten sich die Analysten eine deutlich optimistischere Prognose erhofft. CEO John Chambers äusserte Befürchtungen hinsichtlich der weiteren Entwicklung bei den IT-Investitionen im Unternehmensumfeld. Ein Kurssturz von über 10 Prozent war die Folge, von dem sich die Papiere bis zum aktuellen Zeitpunkt nicht erholen konnten.
 
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