IBM eröffnet Schweizer Nanotechnologie-Zentrum

IBM eröffnet Schweizer Nanotechnologie-Zentrum

Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
17. Mai 2011 - IBM und die ETH Zürich haben am Dienstag das gemeinsame Forschungszentrum für Nanotechnologie in Rüschlikon eröffnet.
IBM eröffnet Schweizer Nanotechnologie-Zentrum
(Quelle: IBM)
Am Dienstag wurde das Rüschlikoner Nanotechnologie-Forschungszentrum von IBM und der ETH Zürich eröffnet. Das Zentrum sei das Herzstück einer langjährigen Partnerschaft in Nanowissenschaften, um neuartige Strukturen und Bauteile für künftige Elektronik- und Informationstechnologien auf atomarer Skala zu erforschen, wie es in der Mitteilung heisst. Durch das Center werde zum einen die bestehende Forschungsinfrastruktur erweitert und zum anderen die Zusammenarbeit intensiviert. "Die Partnerschaft mit dem IBM Forschungslabor in Rüschlikon in unmittelbarer Nähe zur ETH Zürich ist ein Glücksfall. Mit dem neuen Nanotechnologie-Zentrum heben wir eine schon seit Jahren andauernde fruchtbare Zusammenarbeit auf eine neue Ebene. Ich bin überzeugt, dass beide wissenschaftlichen Partner, aber auch der Standortkanton Zürich und die Schweizer Wirtschaft davon profitieren werden", so ETH-Präsident Ralph Eichler.
Das Zentrum trägt den Namen Binnig und Rohrer Nanotechnology Center – eine Würdigung der beiden IBM-Forscher und Nobelpreisträger Gerd Binnig und Heinrich Rohrer. Kernstück des Gebäudes ist ein 950 m2 grosser Reinraum für Mikro- und Nanofabrikation. Eine Besonderheit sind zudem die sechs so genannten "Noise-free Labs". Diese Speziallabors eignen sich für extrem empfindliche Messungen und Experimente, weil sie vor sämtlichen äusseren Einwirkungen wie Erschütterungen, elektromagnetischen Feldern oder Temperaturschwankungen geschützt sind.

Der Neubau hat ein Investitionsvolumen von 90 Millionen Franken, wovon 30 Millionen für die technische Infrastruktur anfallen. Diese Infrastrukturkosten und die entstehenden Betriebsaufwendungen teilen sich die Partner. Die Gebäudekosten wurden von IBM getragen. Der Reinraum wird von beiden Partnern gemeinsam benutzt, daneben hat die ETH Zürich Räumlichkeiten für wenigstens zehn Jahre gemietet. (abr)

Weitere Artikel zum Thema

IBM investiert 20 Milliarden in Übernahmen
16. März 2011 - IBM generiert mittlerweile über 50 Prozent des Umsatzes mit Services und will in den nächsten drei Jahren 20 Milliarden in die Übernahme von Software-Firmen investieren.
Schweizer KMU in IBM-Cloud
1. Dezember 2010 - Die Schweizer KMU Shopalive, Cloudbroker und GMC Software setzen auf Cloud Computing. Zum Einsatz kommt die IBM Development und Test Cloud.
IBM grösster ICT-Arbeitgeber in der Westschweiz
24. November 2010 - Die drei grössten ICT-Unternehmen der Westschweiz heissen IBM, HP und Elca Informatik. Weiter sollen in der Westschweiz im vergangenen Jahr 472 neue Stellen im ICT-Bereich geschaffen worden sein.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Welche Farbe hatte Rotkäppchens Kappe?
Antwort:
Name:
E-Mail:
GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER