Notruf aus der IT-Abteilung

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2009/07 – Seite 1
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14. April 2009 - Die Potentiale der IT werden von Schweizer Unternehmen noch längst nicht ausgeschöpft. IT wird in der Unternehmensstrategie vernachlässigt. Erst 37% sehen ohne IT kein Überleben, trotzdem geht ohne IT nichts mehr.
«Wir suchen aktiv nach neuen Lösungen, um Kosten zu sparen und Geschäftsprozesse zu optimieren», sagte Christoph Graessner von Schindler Elevator an der Podiumsdiskussion zu einer Studie von IDC und der Fachzeitschrift «Computerworld». Seine Meinung teilen auch die meisten der 520 befragten IT-Unternehmensvertreter. Unternehmen unter 5000 Mitarbeitenden sind besonders innovationsfreudig, doch für Graessner hat sich die IT-Branche den Weg in vielen Unternehmen selbst verbaut, weil zu viele unausgereifte Produkte auf den Markt gekommen sind. «Viele Firmen testen zuerst neue Lösungen, bevor sie aufrüs­ten, und können sich dadurch einen Wettbewerbsvorteil verschaffen», entgegnete Robert Wigger, Business Unit Manager von HPs Storage-Bereich. «Die Zeit zum Ausprobieren ist vorbei, heute sind Lösungen gefragt, die von Anfang an funktionieren. Müssten wir zuerst beim Kunden testen, könnten wir schon lange zumachen», so Graessner, der bei Schindler die Entwicklung von Liftsteuerungen verantwortet.

Studie von 520 Unternehmen

Für die Schweizer IT-Studie befragten die Marktforscher IT-Entscheider aus 520 Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitenden. Die Hälfte der befragten Unternehmen zählt weltweit 50 bis 500 Mitarbeitende, 10% bis 1000 Mitarbeitende und je 20% bis 5000 und über 5000 Mitarbeitende. Die Branchenverteilung umfasst 27% aus der Fertigungsindustrie, 12% Dienstleister und 11% öffentliche Hand sowie Finanzen, Gesundheitswesen, Handel und weitere. Die Ansprechpartner waren unter anderem IT-Leiter zu 37%, 29% IT-Mitarbeiter in leitender Funktion und 10% CIO.

Als grundlegende Herausforderun­gen der Unternehmen einigten sich die meisten auf die Steigerung der Kundenzufriedenheit, gefolgt vom Fachkräftemangel und dem Erreichen der Wachstums- und Gewinnziele. Dahinter folgten die konjunkturelle Entwicklung, der steigende Wettbewerbsdruck und das Erschliessen neuer Geschäftsfelder. Erst danach kamen steigende Personalkosten, steigende Rohstoff- und Energiekosten, zunehmende Regulierung und die Schwäche des US-Dollars.
 
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