Nach der Krise ist vor der Krise

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2008/03 – Seite 1
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25. Februar 2008 - Die wirtschaftlichen Bedingungen sind derzeit ideal für Arbeitnehmer – auch für Lösungsverkäufer im IT-Umfeld. Unternehmen suchen verzweifelt neue Mitarbeiter, was viele dazu veranlasst, sich nach einem neuen Job umzusehen. Gier ist aber kein guter Berater, denn ein Wechsel birgt immer auch Risiken.
Nach der Krise ist vor der Krise
Vorweg die gute Nachricht: Wer als Vertriebsmitarbeiter mit seinem jetzigen Arbeitgeber unzufrieden ist, soll jetzt die Stelle wechseln. Trotz Abschwächung der US-Wirtschaft ­suchen in der Schweiz ansässige IT-Unternehmen nach wie vor händeringend qualifizierte Mitarbeiter. Zumeist mit mässigem Erfolg. Was noch vor zwei Jahren zu hitzigen Diskussionen geführt hätte, nämlich die Rekrutierung von Spezialisten aus dem Ausland, ist längst wieder salonfähig geworden. Dennoch lassen sich lange nicht alle Stellen besetzen und lukrative Aufträge gehen an die Konkurrenz verloren. Die momentane Arbeitsmarktlage in der IT-Branche erinnert in Ansätzen an jene Ende der 1990iger Jahre und verleitet viele Firmen dazu, Kompromisse in Bezug auf die Einstellung von neuen Mitarbeitern zu machen. Diese könnten viele aber schon bald wieder bereuen.

Der Arbeitnehmer befiehlt

So werden aktuell im Vertrieb teilweise wieder deutlich höhere Saläre für neue Mitarbeiter bezahlt. Aber auch die Anforderungen der zu besetzen­den Positionen ist zum Teil merklich gesunken und gegenüber Aus- und Weiterbildungen ist man wesentlich positiver eingestellt als noch vor ein paar Jahren. Dieses arbeitnehmerfreundli­che Umfeld motiviert viele, einen Stellenwechsel in Betracht zu ziehen.
Dies führt dazu, dass so nicht nur die neugeschaffenen Arbeitsplätze, sondern auch die Abgänge in kürzester Zeit wieder besetzt werden müssen. Stellenvermittler und Arbeitsuchende freut’s, dreht sich so doch das Jobkarussell immer schneller. Doch die Frage bleibt: Wie lange noch?
 
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