Swisscom hat die Geschäftszahlen für die ersten neun Monate 2026 vorgelegt. Wie der Telekomkonzern mitteilt, sank der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,1 Prozent auf 10,94 Milliarden Franken. Der Reingewinn legte gleichzeitig um 2,4 Prozent auf 1,01 Milliarden Franken zu. Das EBITDA nach Leasingaufwand (EBITDAaL) erhöhte sich um 1,5 Prozent auf 3,83 Milliarden Franken.
In der Schweiz gingen die Einnahmen auf 5,83 Milliarden Franken zurück (-0,6 %). Mit IT-Dienstleistungen für Geschäftskunden erzielte das Unternehmen einen Umsatz von 902 Millionen Franken, 0,5 Prozent weniger als im Vorjahr. Besser lief der Verkauf von Hard- und Software an Geschäftskunden, der um 18 Millionen Franken (+7,6 %) zulegte.
In Italien setzte
Swisscom 5,26 Milliarden Euro um und blieb damit 2,2 Prozent unter dem Vorjahr. Die Zusammenlegung von
Fastweb und
Vodafone Italia brachte nach Angaben des Konzerns Einsparungen von 265 Millionen Euro. Bis Ende Jahr sollen es mehr als 300 Millionen Euro werden.
Für das Gesamtjahr rechnet Swisscom unverändert mit 14,7 bis 14,9 Milliarden Franken Umsatz und einem EBITDAaL von 5,0 bis 5,1 Milliarden Franken. Beim operativen freien Cashflow erwartet der Konzern nun mehr als 2 Milliarden Franken statt bisher rund 2 Milliarden. Werden die Ziele erreicht, will Swisscom der Generalversammlung 2027 eine Erhöhung der Dividende von 26 auf 27 Franken je Aktie vorschlagen.
(dow)