Ende Oktober luden Distributor Littlebit und Speicherhersteller Seagate zur "Seagate Expertenrunde 2026" ins The Circle Convention Center am Flughafen Zürich. Unter dem Motto "Zukunft gestalten. Daten schützen. Verantwortung übernehmen" diskutierten rund 30 IT-Entscheider und Branchenexperten darüber, wie sich wachsende Datenmengen sicher, souverän und möglichst ressourcenschonend verwalten lassen.
Den fachlichen Input lieferten Referenten von
Seagate, Vertiv, Anapaya und
Littlebit. Philipp Schlichtherle, Sovereign Cloud & Neo Cloud Lead Europe bei
Seagate, beschäftigte sich mit dem steigenden Speicherbedarf, regulatorischen Anforderungen und neuen Storage-Technologien. Anhand der Mozaic-Plattform zeigte er auf, wie sich durch höhere Speicherdichten der Platz- und Energiebedarf reduzieren lässt. Laut Seagate benötigt eine Installation mit einer Kapazität von einem Exabyte dank der Technologie rund 22'700 statt 33'300 Festplatten.
Tomas Strnatko von Vertiv widmete sich der Energieversorgung und Kühlung moderner Rechenzentren, insbesondere vor dem Hintergrund der wachsenden Anforderungen durch KI-Infrastrukturen. Matthias Straubhaar von Anapaya wiederum zeigte anhand der SCION-Technologie, wie Unternehmen mehr Kontrolle über ihre Datenwege gewinnen und die Sicherheit ihrer Netzwerkkommunikation erhöhen können. Littlebit-CEO Stefan Ebnöther beleuchtete schliesslich die Herausforderungen entlang der Lieferkette. Angesichts knapper Storage-Kapazitäten seien langfristige Planung und eine enge Zusammenarbeit zwischen Herstellern, Distributoren, Händlern und Endkunden zunehmend entscheidend.
In der anschliessenden Expertenrunde stand insbesondere die Frage im Zentrum, was digitale Souveränität tatsächlich bedeutet. Einigkeit bestand darin, dass die Speicherung von Daten im eigenen Land allein nicht ausreicht. Vielmehr müssten auch die Kontrolle über Netzwerke, Hardware, Software, Energieversorgung und Lieferketten berücksichtigt werden. Daneben diskutierten die Teilnehmer, wie sich Datensouveränität, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren lassen.
In der anschliessenden Expertenrunde stand insbesondere die Frage im Zentrum, was digitale Souveränität tatsächlich bedeutet. Einigkeit bestand darin, dass die Speicherung von Daten im eigenen Land allein nicht ausreicht. Vielmehr müssten auch die Kontrolle über Netzwerke, Hardware, Software, Energieversorgung und Lieferketten berücksichtigt werden. Daneben diskutierten die Teilnehmer, wie sich Datensouveränität, Leistungsfähigkeit und Nachhaltigkeit miteinander vereinbaren lassen.
Neben den Fachvorträgen und der rund 45-minütigen Paneldiskussion bot der Anlass Gelegenheit zum persönlichen Austausch und Networking. Einige Impressionen der Expertenrunde zeigen wir in unserer Bildergalerie.
(mw)