AMD hat die Geschäftszahlen für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht und mit diesen neue Rekordwerte erzielt. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahresquartal um 45 Prozent auf 13,4 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum zweiten Quartal entspricht dies einem Plus von 16 Prozent. Der operative Gewinn erhöhte sich im Jahresvergleich um 123 Prozent auf 2,8 Milliarden Dollar, während sich der Nettogewinn um 95 Prozent auf 2,4 Milliarden Dollar verbesserte. Die Bruttomarge stieg von 52 auf 54 Prozent. Der bereinigte Gewinn je Aktie legte um 74 Prozent auf 2,09 Dollar zu.
Wichtigster Wachstumstreiber war das Geschäft mit Rechenzentren. Der Umsatz in diesem Segment kletterte um 97 Prozent auf den Rekordwert von 8,5 Milliarden Dollar. Damit entfielen inzwischen knapp zwei Drittel des gesamten Konzernumsatzes auf das Rechenzentrumsgeschäft. Weniger dynamisch entwickelte sich hingegen das Client- und Gaming-Geschäft. Der gemeinsame Segmentumsatz sank um 8 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar. Dabei legte das Geschäft mit PC-Prozessoren dank der Nachfrage nach mobilen Ryzen-Chips um 7 Prozent auf 2,9 Milliarden Dollar zu. Deutlich rückläufig war hingegen das Gaming-Geschäft, dessen Umsatz um 40 Prozent auf 773 Millionen Dollar einbrach. Das Embedded-Segment verzeichnete derweil ein Umsatzwachstum von 29 Prozent auf 1,1 Milliarden Dollar. Insbesondere die Nachfrage aus der Luft- und Raumfahrt, der Verteidigungsindustrie, der Automobilbranche sowie der Industrie trug zum Wachstum bei.
Für das vierte Quartal zeigt sich
AMD optimistisch. Der Konzern rechnet mit einem Umsatz von rund 17 Milliarden Dollar, bei einer Schwankungsbreite von 3 Prozent. Dies würde einem Wachstum von rund 66 Prozent gegenüber dem Vorjahresquartal und 27 Prozent gegenüber dem dritten Quartal entsprechen. Die bereinigte Bruttomarge soll bei etwa 55 Prozent liegen.
(sta)