Swisscom zeigt sich mit dem ersten Quartal 2026 zufrieden. Man habe die eigenen Erwartungen erfüllt, so Group CEO Christoph Aeschlimann – und das trotz rückläufigem Umsatz. Konkret sank dieser gegenüber dem Vorjahr um 4,1 Prozent auf 3,6 Milliarden Franken. Der Reingewinn kommt bei 322 Millionen Franken zu liegen, 9,6 Prozent unter dem Ergebnis im Vorjahr. Der EBITDA nach Leasing-Aufwänden (EBITDAaL) stieg leicht um 0,8 Prozent und liegt bei 1,29 Milliarden Franken. Positiv betont Aeschlimann derweil den operativen Cash Flow. Dieser stieg gegenüber dem Q1 2025 um gut 22 Prozent auf 594 Millionen Franken.
Das Geschäft in der Schweiz schrumpfte um 1,3 Prozent auf einen Umsatz von 1,94 Milliarden Franken. Sinkende Umsätze mit Telekomdiensten (-2,6 %) spielten hierbei eine entscheidende Rolle, konnten dank Kosteneinsparungen aber teilweise abgefedert werden. Bei den IT-Diensten für Business-Kunden verzeichnet
Swisscom einen Umsatzrückgang von 1,5 Prozent.
Die Integration von
Vodafone Italia und die Nutzung der Synergien laufe derweil weiter nach Plan. Der Umsatz der italienischen Gesellschaft sank um 4,5 Prozent auf 1,74 Milliarden Franken. Die Telekomdienste (-4,4 %) und die IT-Dienstleistungen (-3,4 %) trugen beide zum Rückgang bei. Gerade die Integration von
Fastweb in Vodafone Italia soll aber demnächst weitere Einsparungen dank Synergien ergeben.
Swisscom spricht von bereits realisierten Synergien von 77 Millionen Euro, man sei auf Kurs für Einsparungen über 300 Millionen Euro bis Jahresende.
Für das gesamte Jahr wird ein Umsatz zwischen 14,7 und 14,9 Milliarden Franken angepeilt, das EBITDAaL wird mit rund 5 Milliarden Franken prognostiziert. Der Free Cash Flow soll rund 2 Milliarden Franken betragen. Der Generalversammlung 2027 will man eine Erhöhung der Dividende von 26 Franken auf 27 Franken pro Aktie vorzuschlagen.
(win)