Samsung Electronics hat im dritten Quartal 2026 einen Rekordumsatz von 195,3 Billionen Won (rund 120 Milliarden Franken) erzielt. Das entspricht einem Plus von 14 Prozent gegenüber dem Vorquartal. Der operative Gewinn lag bei 107,4 Billionen Won (66 Milliarden Franken).
Haupttreiber war das Halbleitergeschäft. Die entsprechende Sparte Device Solutions steigerte ihren Umsatz um 15 Prozent auf 147,1 Billionen Won (90,5 Milliarden Franken) und erzielte einen operativen Gewinn von 106,5 Billionen Won (65,5 Milliarden Franken). Besonders gefragt waren HBM4-Speicherchips für KI-Anwendungen sowie Server-SSDs. Zudem profitierte
Samsung von steigenden Speicherpreisen.
Weniger erfreulich entwickelte sich das Smartphone- und Netzwerkgeschäft. Trotz steigender Umsätze resultierte ein operativer Verlust von 0,6 Billionen Won (369 Millionen Franken). Auch die Bereiche Fernseher und Haushaltsgeräte schrieben rote Zahlen.
Samsung erwartet, dass die Nachfrage nach KI-Speicher auch 2027 weiter stark wachsen und das verfügbare Angebot deutlich übersteigen wird. Entsprechend baut der Konzern seine Produktionskapazitäten aus. Für 2026 sind Investitionen von insgesamt 84,4 Billionen Won (51,9 Milliarden Franken) vorgesehen, hauptsächlich für das Halbleitergeschäft.
(sta)