Microsoft hat die Ergebnisse für das per 30. September abgeschlossene erste Quartal des Geschäftsjahres veröffentlicht und übertrifft damit die Erwartungen in jeder Hinsicht. Der Softwareriese erzielte im Berichtsquartal Einnahmen in Höhe von knapp 92,3 Milliarden Dollar, womit die 77,6 Milliarden vom Vorjahr um markante 19 Prozent übertroffen wurden. Derweil kletterte der Gewinn um 32 Prozent auf über 36,6 Milliarden Dollar oder 4,92 Dollar pro Aktie ohne Sonderposten.
Mit den Zahlen kam
Microsoft auch deutlich über den Schätzungen der Marktbeobachter zu liegen. Die von Bloomberg befragten Analysten rechneten im Durchschnitt mit einem Umsatz von 90,6 Milliarden Dollar und einem Gewinn von 4,13 Dollar pro Aktie.
Die im Bereich Agents and Infra subsummierten Einnahmen aus Azure, Microsoft 365 sowie dem Serverlizenzgeschäft beliefen sich auf 76,8 Milliarden Dollar. Dabei konnten die Azure-Einnahmen von rund 33,2 Milliarden Dollar im Vorjahresvergleich fast verdoppelt werden. Die Einnahmen im Bereich Devices and Consumer beziffert Microsoft mit 15,5 Milliarden Dollar.
Das Management geht auch davon aus, dass sich die Geschäfte im selben Stil weiterentwickeln werden, und stellt fürs laufende Weihnachtsquartal Einnahmen zwischen 96 und 97,1 Milliarden Dollar in Aussicht. Die Analysten ging indessen im Schnitt von lediglich 95,6 Milliarden aus.
Der Markt reagierte entsprechend positiv auf die Meldungen und die Microsoft-Titel konnten im nachbörslichen Handelsverlauf um rund 4 Prozentpunkte dazugewinnen. Im bisherigen Jahresverlauf stieg der Wert der Aktie um rund 10 Prozent.
(rd)