Smartphone-Verkäufe geben im dritten Quartal um 20 Prozent nach
Quelle: Samsung

Smartphone-Verkäufe geben im dritten Quartal um 20 Prozent nach

Laut einer Studie wurden zwischen August und September weltweit knapp 255 Millionen Smartphones abgesetzt, 20 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Die beiden Marktführer Samsung und Apple konnten sich beide gut halten.
30. Oktober 2026


Im dritten Quartal wurden rund um den Globus noch 254,7 Millionen Smartphones verkauft, so aktuelle Zahlen des Marktforschungsinstituts Omdia. Wie die Analysten festhalten, wurden letztmals 2013 in einem Q3 so wenige Geräte ausgeliefert. Als Gründe für die Entwicklung werden insbesondere die steigenden Smartphone-Preise ins Feld geführt, die auf die Nachfrage schlagen.

Aus geografischer Perspektive unterscheidet sich der Smartphone-Markt in Europa mit einem Absatzminus von 19 Prozent nur unwesentlich vom globalen Markt. Kaum Einbussen erlitt derweil der US-Markt, wo die Verkäufe im Q3 im Vorjahresvergleich gerade einmal um einen Prozentpunkt nachgaben.


Auch was die Hersteller anbelangt, litten nicht alle im selben Mass unter der Entwicklung. Marktführer Samsung etwa büsste mit 57,8 Millionen verkauften Geräten gerade einmal 5 Prozent gegenüber Vorjahr ein, während sich Apples Verkäufe mit 56,5 Millionen abgesetzten iPhones flach entwickelten. Deutlich Federn lassen mussten die chinesischen Anbieter auf den nachfolgenden Rängen. Bei Xiaomi brach der Absatz mit 30,7 Millionen verkauften Geräten um 29 Prozent ein, während Oppo und Vivo Absatzrückgänge von 39 respektive 33 Prozent in Kauf nehmen mussten. (rd)


Weitere Artikel zum Thema

Smartphone-Markt bricht ein wie noch nie

16. Oktober 2026 - Im dritten Quartal wurden weltweit 22 Prozent weniger Smartphones ausgeliefert als noch vor einem Jahr. Den bis anhin grössten Absatzrückgang im Smartphone-Markt bekamen die zwei führenden Anbieter Samsung und Apple allerdings nur wenig zu spüren.

Auch Smartphone-Markt bricht wegen Speicherkrise um 20 Prozent ein

13. Oktober 2026 - Die weltweiten Smartphone-Verkäufe sind im dritten Quartal 2026 auf den tiefsten Stand seit 14 Jahren gefallen. Steigende Speicherpreise und Lieferengpässe setzen den Herstellern zu. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich auch im PC-Markt.


Artikel kommentieren
Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.

Anti-Spam-Frage: Aus welcher Stadt stammten die Bremer Stadtmusikanten?

GOLD SPONSOREN
SPONSOREN & PARTNER