Aktion «IT-Feuer» - Frauen brennen für IT

Aktion «IT-Feuer» - Frauen brennen für IT

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/09 – Seite 1
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4. September 2021 - Im Juni fand in Zürich die erste Europäische Mädchen-Informatikolympiade statt, die der Schweiz eine Silber- und zwei Bronzemedaillen einbrachte. Im Rahmen des Events beteiligte sich Swico an der Aktion IT-Feuer – und machte Frauen in der IT sichtbar.
Aktion «IT-Feuer» - Frauen brennen für IT
Die Schweizer Delegation der ersten Mädchen-Informatikolympiade: Elena Morbach, Priska Stein­brunner, Vivienne Burckhardt, Ema Skottova und Jasmin Studer (v.l.n.r.) mit Mitorganisator Timon Gehr. (Quelle: EGOI)
Bis 2029 werden der ICT-Branche 36’000 Fachkräfte fehlen. Und das liegt zum Teil auch daran, dass viele talentierte Mädchen und junge Frauen nicht wissen, wie vielfältig und bereichernd diese Berufe sein können, weil sie schlicht keine Frauen kennen, die in der IT-Branche arbeiten. Swico will das ändern und hat sich deswegen der Aktion «IT-Feuer» angeschlossen: Über 80 Online-Angebote, Workshops, Coding-Events und mehr wurden schweizweit angeboten. Swico stellte parallel dazu Frauen aus der ganzen Schweiz in das Rampenlicht und zeigte auf, wieso diese für IT brennen. Und diese Aktion dauert an.

Swico-Mitglieder entzünden das IT-Feuer
Bei Swico arbeiten zahlreiche Frauen aktiv in Interessensgruppen und Circles mit, und bei einigen Mitgliedern ist der Frauenanteil sogar höher als im gesamtschweizerischen Durchschnitt. Ein paar dieser Frauen wurden von Swico porträtiert, und obschon die Olympiade inzwischen Geschichten ist, wird die Serie weitergeführt.

Unter den bereits Porträtierten befinden sich Frauen unterschiedlichsten Hintergrunds und ­Alters, in Tätigkeitsbereichen wie Software ­Engineering, Data Science, Business Developing, User Experience, Innovation Management, ­Datenschutz, E-ID oder HR. Frauen, die auf ­direktem Weg zur IT gekommen sind – und ­solche, die erst auf Umwegen ihre Berufung ­gefunden haben. Alle aber sind sich einig: Der Weg wäre für sie einfacher gewesen, wenn es weibliche Vorbilder gegeben hätte. Und des­wegen stehen sie jetzt hin, treten hervor und ­machen Mut.
Zum Beispiel Gabriela Keller, CEO von Ergon. Sie sagt: «Wenn Ihr gerne knobelt, analysiert und kombiniert, solltet ihr euch Informatik­berufe anschauen. Im ­Zusammenspiel von Mensch und Maschine, im Bereich der künstlichen Intelligenz etcetera gibt es weit mehr ­Austausch, Abwechslung und Teamarbeit, als ihr euch das vorstellt.» Oder Natasha Sevic, Data Scientist bei IBM Schweiz, die den Mädchen den Rücken stärkt: «Lasst Euch nicht entmutigen von jenen, die finden, IT sei untypisch für Mädchen: Probiert zum Beispiel, etwas zu coden und schaut, ob es Euch Spass macht. ­Talente und Interessen entwickeln und verändern sich, das ist völlig okay: Ihr lernt das schneller, als Ihr denkt!»

Noch einen Schritt weiter geht Juhi Verma, Lead Engineer und Scrum Master bei Swiss Sign: «Frauen in der IT werden überall auf der Welt ­dringend gebraucht, um mit dem Missverständnis aufzuräumen, IT sei ein Männerberuf». Und sie fügt hinzu: «Wenn Du eine junge Frau bist, die ­versucht, sich für ihren beruflichen Weg zu entscheiden, ermutige ich Dich: Sei Du die Veränderung, die Du sehen willst. Wenn Du vorangehst, werden Dir andere folgen.» Laura Kiviharju, ­Datenschutzjuristin, fasst zusammen, was in vielen Interviews anklingt: «Wir sollten mehr in Mentoring
für Frauen investie­ren. Mir hat das bei meiner Karriere sehr geholfen.»
 
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