Swico soll agile Community werden

Swico soll agile Community werden

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/06 – Seite 1
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8. Juni 2019 - Anfang Mai 2019 hat Judith Bellaiche das Ruder des ICT-Wirtschaftsverbandes Swico von Jean-Marc Hensch übernommen, der nach sieben Jahren im Amt zurückgetreten ist. Die Kantonsrätin und Juristin will den Verband unter anderem auf Agilität trimmen.
Swico soll agile Community werden
"Ich ermuntere alle Unternehmen aus der ICT-Branche, mit ihren konkreten Anliegen und Ansprüchen an den Verband heranzutreten." Judith Bellaiche, Geschäftsführerin, Swico (Quelle: Swico)
Der Verband für die digitale Schweiz, Swico, hat Judith Bellaiche per 1. Mai 2019 als Geschäftsführerin und Nachfolgerin von Jean-Marc Hensch eingesetzt. Hensch war im Oktober letzten Jahres nach sieben Jahren im Amt zurückgetreten. Judith Bellaiche soll den Verband nun in die Zukunft führen. "Swiss IT Reseller" hat sich mit ihr darüber unterhalten.

"Swiss IT Reseller": Sie sind ausgebildete Juristin. Woher kommt Ihre Leidenschaft für Start-ups und den IT-Sektor im Allgemeinen?
Judith Bellaiche: Ich bin in meiner Funktion als Politikerin mit der Thematik in Berührung gekommen. Vor einigen Jahren bekamen Start-ups Probleme mit dem Steueramt, weil dieses die Besteuerungspraxis geändert hatte. Dies brachte viele Start-ups in Bedrängnis, zumal die Änderung praktisch über Nacht in Kraft trat. Ich habe daraufhin versucht, diesen Jungunternehmen zu helfen. Dabei habe ich realisiert, dass es in der Schweiz mehr Verständnis braucht für die New Economy, die Start-ups mit ihrem Ökosystem und auch die Digitalisierung. Meiner Meinung nach ist weder in der Öffentlichkeit noch in der Politik wirklich angekommen, in welche Richtung es geht und wie gross die Anstrengungen sind, die noch unternommen werden müssen, damit die Schweiz den Anschluss nicht verpasst. Ich bin dann aufgrund meines Engagements in die Communities rund um die Start-up-Szene eingetaucht. Diese haben mich regelrecht beflügelt. Die Energie der Menschen in den Impact Hubs und den Accelerators ist ansteckend.
Als Kantonsrätin liegt es nahe, den Schritt in die Politik auf Bundes­ebene ins Auge zu fassen. Wie bringen Sie Ihre politische Karriere und Ihre Rolle als Geschäftsführerin von Swico unter einen Hut?
Aus meiner persönlichen Motivation heraus ist ein politisches Amt in Bern sicher ein attraktives Ziel. Und jetzt, aus der Perspektive von Swico, erst recht. Denn ich bin der Ansicht, dass die ICT-Branche auf Bundesebene noch zu wenig Gehör findet. Ein politisches Amt, übrigens auch ein Sitz im Kantonsrat, entfaltet dabei eine sehr fruchtbare Wechselwirkung. Ich glaube, dass ich dadurch gewisse Themen in der Politik voranbringen kann. Und umgekehrt kann ich das politische Amt auch nutzen, um für Swico ein Echo auszulösen, denn wir haben als Wirtschaftsverband eine sehr wichtige Rolle. Insofern spielen meine Funktionen als Politikerin und als Geschäftsführerin von Swico auf konstruktive Weise zusammen.
 
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