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Hansjörg Süess - Der Pilot

Hansjörg Süess - Der Pilot

(Quelle: Adesso Schweiz)
Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2016/06 – Seite 1
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12. Juni 2016 - Wenn er nicht am Arbeiten ist, dann findet man Hansjörg Süess, Geschäftsführer von Adesso Schweiz, mit grösster Wahrscheinlichkeit auf seinem Bike.
Hansjörg Süess hat gerne das Ruder in der Hand. Oder in seinem Fall viel eher das Steuer. Denn der Geschäftsführer von Adesso Schweiz plante eigentlich ursprünglich keine Karriere in der IT-Branche. Vielmehr zog es ihn in Richtung Fliegerei. «Schon als kleiner Junge war ich ein Flugzeug-Fan. Zuerst wollte ich Astronaut werden, danach Pilot», erinnert sich der heute 43-Jährige. Doch diese Träume musste er begraben – «ich bin in der fliegerischen Vorschulung bei der zweiten Selektionsstufe rausgeflogen». Süess aber liess sich nicht aufhalten – «wenn ich nicht oben sein kann, dann will ich wenigstens unten hebeln» – und absolvierte die Verkehrsschule in Olten, die man dazumal besuchte, wenn man eine Karriere bei Swissair, bei der SBB, beim Zoll, bei der Post oder bei Skyguide anstrebte. Und genau zu letzterer wollte Süess, wo er nach der Ausbildung zum Flugverkehrsleiter dann auch noch rund ein Jahr arbeitet, bevor es ihn als Flight Dispatcher zur Swissair verschlug. «Hier in der Flugstreckenplanung bin ich dann das erste Mal konkret mit IT in Berührung gekommen. Ich habe bei einem Projekt mitgearbeitet, bei welchem Startzeiten und -plätze systemmässig verarbeitet werden sollten», so Süess. Dieses Projekt empfand er als so spannend, dass sich, wie er selbst sagt, seine Faszination etwas weg von der Fliegerei und hin zur IT verschoben hat. So erstaunt es denn nicht, dass Süess nach rund vier Jahren bei der Swissair bewusst einen Job mit mehr IT-Bezug gesucht und die Fliegerei verlassen hat. Gelandet ist er schliesslich bei Telekurs-Finanz als Produkt-Manager, wo er für ein System für Realtime-Börsenkurse auf Handys verantwortlich war.
«Das war eine sehr spannende Zeit. Aber als um die Jahrtausendwende immer mehr meiner Kollegen im Zuge des New Economy Booms zu Start-ups abwanderten, wuchs auch in mir der Wunsch, es einmal in einem solchen Unternehmen zu versuchen», so Süess. Er verliess einen sicheren Hafen – «in dem ich mich wahrscheinlich hätte pensionieren lassen können» – und wechselte zu 4media. «Wir dachten alle, dass wir jetzt Millionäre werden. Am Anfang war es eine sehr lässige Zeit, danach wurde es aber sehr streng und anspruchsvoll. Ich musste zum ersten Mal richtig managen», erinnert sich Süess. «Ich habe die dunkle Seite erlebt, mit allem, was dazu gehört: Kunden vertrösten und Mitarbeiter entlassen. Diese Zeit war sehr lehrreich, denn jetzt weiss ich, wie man es nicht machen sollte.»

 
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