Anthropic setzt IT-Security-Anbieter mit neuem Tool unter Druck
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Anthropic setzt IT-Security-Anbieter mit neuem Tool unter Druck

KI-Anbieter Anthropic hat eine Preview des neuen Tools Claude Code Security veröffentlicht. Dieses kann Code kontextbasiert auf Schwachstellen scannen. Keine gute Nachricht für IT-Security-Anbieter wie Crowdstrike und Cloudflare.
24. Februar 2026

   

Bisher handelt es sich nur um eine Preview, aber die Vorstellung von Claude Code Security des KI-Anbieters Anthropic sorgt schon jetzt für Wirbel an den Börsen. Das Tool untersucht Codebasen nach Sicherheitslücken und schlägt anschliessend gezielte Software-Patches vor. Derzeit steht das neue Angebot als eingeschränkte Research Preview für Enterprise- und Team-Kunden zur Verfügung.

Mit Claude Code Security adressiert Anthropic ein schwerwiegendes Problem. Es gibt zu viele Software-Schwachstellen, denen zu wenige Fachleute gegenüberstehen, um sie zu finden und zu flicken. Hinzu kommt laut dem Anbieter, dass viele verfügbare Analysewerkzeuge regelbasiert arbeiten. Das neue KI-Tool soll hingegen mit einer kontextbasierten Analyse unterstützen, zudem die eigenen Ergebnisse nochmals untersuchen und überprüfen. Anschliessend stehen Ergebnisse in einem Dashboard bereit, über das IT-Security-Teams die vorgeschlagenen Patches manuell freigeben können.


Diese Fähigkeiten scheinen einen Nerv zu treffen. Die Vorstellung von Claude Code Security hat an der Börse direkt für den einen oder anderen Kursrutsch gesorgt. So fiel die Aktie von Crowdstrike laut "Bloomberg" um 8 Prozent, Cloudflare um 8,1 Prozent, Zscaler 5,5 Prozent und Okta sogar um 9,2 Prozent.

Diese Entwicklung unterstreicht abermals, wir stark das gesamte Softwareumfeld (und damit auch die Cybersecurity) durch die KI-Entwicklungen unter Druck steht. Automatisierte Werkzeuge und sogenanntes Vibe Coding könnten künftig einen weitreichenden Strukturwandel der Branche anstossen – beziehungsweise tun dies bereits. (sta)


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