Microsoft hat im per Ende Dezember 2025 abgeschlossenen zweiten Quartal des Geschäftsjahres 2026
einen Umsatz von 81,3 Milliarden US-Dollar erzielt. Das entspricht einem Anstieg von 17 Prozent im Vergleich zur Vorjahresperiode und liegt über den Erwartungen der Analysten, die mit 80,3 Milliarden gerechnet hatten.
Der Reingewinn nach GAAP stieg im Jahresvergleich um 60 Prozent auf 38,5 Milliarden US-Dollar. Ohne Sondereffekte aus Beteiligungen – insbesondere im Zusammenhang mit OpenAI – lag der bereinigte Gewinn bei 30,9 Milliarden US-Dollar, was einem Anstieg von 23 Prozent entspricht.
Besonders stark entwickelte sich das Cloud-Geschäft: Der Umsatz aus
Microsoft Cloud stieg um 26 Prozent auf 51,5 Milliarden US-Dollar. Im Segment Intelligent Cloud, zu dem unter anderem Azure zählt, wuchs der Umsatz um 29 Prozent auf 32,9 Milliarden US-Dollar. Azure und andere Cloud-Dienste allein legten um 39 Prozent zu.
Das Segment Productivity and Business Processes, das unter anderem
Microsoft 365 umfasst, erzielte einen Umsatz von 34,1 Milliarden US-Dollar (+16 %). Hier gab Microsoft erstmals auch bekannt, wie viele Kunden man für den AI-Helfer Microsoft 365 Copilot zählt. Hier wurden bislang 15 Millionen Lizenzen verkauft – bei 450 Millionen kommerziellen Microsoft-365-Lizenzen.
Die Sparte More Personal Computing verzeichnete hingegen einen Umsatzrückgang von 3 Prozent auf 14,3 Milliarden US-Dollar. Hier gab etwa das Geschäft mit Xbox-Content um 5 Prozent nach, dasjenige mit Xbox-Hardware um 32 Prozent.
Nach Bekanntgabe der Zahlen hat die Microsoft-Aktie um 7 Prozent nachgegeben, laut "CNBC" unter anderem aufgrund des verhaltenen Wachstums von Microsoft im Cloud-Geschäft. Fürs laufende Quartal geht Microsoft von einem Umsatz zwischen 60,65 und 81,75 Milliarden Dollar aus, was den Analystenerwartungen entspricht.
(mw)