Infomaniak startet Zertifizierungsprogramm für Partner

Infomaniak startet Zertifizierungsprogramm für Partner

Infomaniak hat die Infomaniak Academy ins Leben gerufen, ein Zertifizierungsprogramm für Entwickler, Integratoren und Partner. Zudem baut der Schweizer Cloud-Anbieter sein Managed-Services-Portfolio aus.
29. Januar 2026

   

Infomaniak hat die Infomaniak Academy gestartet, ein Zertifizierungsprogramm für Entwickler, Integratoren und Partner. Zum Start bietet dieses Lernpfade rund um die Public Cloud und kSuite Pro. So stehen Lektionen unter anderem zu Cloud-Grundlagen und OpenStack-Ökosystemen, aber auch zahlreiche Kurse zum Infomaniak-Portfolio selbst zur Verfügung.

Infomaniak stellt Entwicklern darüber hinaus 300 Franken oder 300 Euro Cloud-Guthaben zur Verfügung, die nach Aktivierung mit Kreditkarte drei Monate lang gültig sind. Die Guthaben können für sämtliche Public-Cloud-Services genutzt werden, einschliesslich Kubernetes, Database as a Service, GPU-Instanzen sowie KI-Services, und sollen dazu dienen, das Infomaniak-Angebot kennenzulernen.


Der Schweizer Software- und Cloud-Anbieter lanciert zudem neue Managed Cloud Services. Es handle sich um eine "bedeutende Weiterentwicklung" der souveränen Public Cloud, wie das Unternehmen schreibt. Mit der Entwicklung eigener Software-Layer für die Cloud könne man heute bessere Managed Cloud Services anbieten, die mit denen der Hyperscaler vergleichbar seien.

Neu hinzu kommt Kubernetes as a Service (KaaS), mit dem containerisierte Anwendungen auf Infomatiaks Public Cloud orchestriert werden können. Eine kostenlose, geteilte Variante steht für Tests und kleinere Projekte bereit, weiter sind Angebote mit SLA verfügbar. Mit Database as a Service (DBaaS) bietet Infomaniak neu resiliente Datenbanken mit automatischen Backups und Wartung, was den Betrieb von Datenbanken in der Infomaniak-Cloud stark vereinfachen soll. Verfügbar sind Einzelinstanzen ohne SLA oder Cluster mit zwei oder drei Knoten und unterschiedlichen SLA-Stufen.

Dazu kommen neue GPU-Instanzen für KI und High-Performance-Computing (bspw. wissenschaftliche Berechnungen oder Rendering), verfügbar sind unter anderem die GPU-Modelle Nvidia L4, T4 und A2 sowie A100 und L40S. Weiter wird neu auch Managed DNS geboten. (sta)


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