Intel enttäuscht Anleger mit Quartalsprognose
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Intel enttäuscht Anleger mit Quartalsprognose

Mit den Zahlen des vergangenen Jahres kann Intel die Analystenprognosen erfüllen. Der Ausblick auf das erste Quartal sorgt hingegen für Unmut an der Börse.
23. Januar 2026

   

Intel hat die Geschäftszahlen für das vierte Quartal sowie das Gesamtjahr 2025 veröffentlicht. Im letzten Quartal ging der Umsatz des Chip-Konzerns um 4 Prozent auf 13,7 Milliarden Dollar zurück, für das komplette Jahr blieb er hingegen weitestgehend stabil bei 52,9 Milliarden Dollar. Darüber hinaus muss Intel für das Q4 einen Verlust von 600 Millionen Dollar ausweisen, der im Gesamtjahr jedoch teils ausgeglichen wird und letztlich bei minus 300 Millionen Dollar lag.

Dabei konnte der Produktbereich Data Center and AI noch ein Plus von 5 Prozent auf 16,9 Milliarden Dollar (Gesamtjahr) vorweisen. Gleichzeitig waren die Umsätze der Client Computing Group jedoch um 3 Prozent auf 32,2 Milliarden Dollar rückläufig.


"Wir haben das Jahr solide abgeschlossen und sind auf unserem Weg zum Aufbau eines neuen Intel vorangekommen", erklärt Intel-CEO Lip-Bu Tan, der in den vergangenen Monaten weitreichende Umstrukturierungsmassnahmen vorgenommen hat. "Unsere Prioritäten sind klar: die Umsetzung optimieren, die technische Exzellenz neu beleben und die enormen Chancen, die KI für alle unsere Geschäftsbereiche bietet, voll ausschöpfen."

Für das erste Quartal 2026 prognostiziert Intel einen Umsatz zwischen 11,7 und 12,7 Milliarden Dollar. Die Gross Margin (GAAP) soll bei 32,3 Prozent liegen, der Verlust pro Aktie unter dem Strich bei minus 0,21 Dollar. Während die Geschäftszahlen des vergangenen Jahres die Erwartungen noch erfüllen konnten, enttäuschte die Prognose die Anleger hingegen und sorgte für einen zweistelligen Kursrutsch an der Börse. (sta)


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