Devolo manövriert sicher durch die Pandemie

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Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/05 – Seite 2
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Heimvernetzung bleibt Fokus

Für die unmittelbare Zukunft hat ­Devolo eine klare Marschroute abgesteckt: Der Netzwerk-Spezialist will auch in Zukunft dem Thema Heimvernetzung treu bleiben, wie Jean-Claude Jolliet betont, man wolle aber die eigene Position am Markt mit einem erweiterten Produkte-­Line-up akzentuieren. «Bereits im Dezember haben wir mit Mesh WiFi eine Produktneuheit aus unserem Portfolio lanciert. Diese kombiniert die neueste Powerline-­Tech­nologie, die mit dem Standard G.hn operiert, mit Mesh WiFi. Mesh bedeutet, dass in jedem gewünschten Zimmer ein schneller WLAN-­Hotspot installiert werden kann und alle Devolo Hotspots gemeinsam ein einheitliches WLAN-Netz mit gros­ser Reichweite bilden. In dieser neuen Produktserie wird es dann im vierten Quartal des Jahres weitere Neuzugänge geben, unter anderem mit WiFi 6.» Daneben will Devolo auch neue WLAN Repeater auf den Markt bringen und nicht zuletzt arbeite man auch an der Weiterentwicklung der Software und der Apps, um das Nutzererlebnis für die Kunden zu verbessern, so Jolliet weiter.

Channel ist gut aufgestellt

Der Erfolg von Devolo in der Schweiz basiert zu einem Grossteil auch auf dem guten Verhältnis zum Channel, dem Jean-Claude Jolliet ein Kränzchen windet: «Ich muss unserem Channel in der Schweiz und in Liechtenstein ein grosses Lob aussprechen für die gute Zusammenarbeit im sehr dynamischen Jahr 2020, zumal die Entwicklung der Pandemie nicht vorherzusehen war. Aus meiner Sicht hat der Channel in der Schweiz trotz sich ständig ändernder Rahmenbedingungen einen sehr guten Job gemacht und die Herausforderungen mit Bravour gemeistert.»

Man müsse zudem bedenken, dass im März 2020 im Zuge des ersten Lockdowns die Läden und somit hunderte von Touch Points während acht Wochen geschlossen waren, wie Jolliet weiter ausführt: «Die Schweizer konnten in dieser Zeit nicht mehr wie gewohnt in die Geschäfte und sich dort unter anderem mit Netzwerkprodukten eindecken. Viele haben darum den Weg über den E-Commerce gewählt. Und auch hier konnten wir feststellen, dass der Channel rasch reagiert und auf den Online-Handel umgestellt hat. Der E-Commerce hat somit über das ganze letzte Jahr hinweg profitieren können, speziell auch während der zweiten Pandemiewelle ab Herbst 2020 und zu Beginn dieses Jahres.»

Nicht alle haben den Sprung in den Online-Handel so schnell vollziehen können. Wie Jolliet aber erklärt, hätten gerade kleinere Händler mit Services wie Reparaturen einen Teil des Ausfalls der Verkaufsflächen kompensieren können. Gleichzeitig war die Nachfrage in den Geschäften gross, als diese wieder öffnen durften. «Im Mai letzten Jahres hat sich sozusagen der Stau, der sich während des Lockdowns gebildet hatte, wieder aufgelöst und der stationäre Handel hat in der Folge merklich Marktanteile zurückgewonnen. Gerade die grossen Fachgeschäfte konnten die Ausfälle aus den acht Wochen Lockdown im weiteren Verlauf des Jahres glücklicherweise wieder kompensieren», so Jolliet.

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