Sage Schweiz steht vor dem Verkauf

Sage Schweiz steht vor dem Verkauf

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2021/01 – Seite 2
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Mitarbeitende bleiben zuversichtlich

Direkt vom Verkauf betroffen sind auch die Mitarbeitenden von Sage Schweiz. Mit einer aktiven und transparenten Kommunikationsstrategie will sie das Unternehmen am Prozess teilhaben lassen. Wie Thomas Hersche ausführt, habe man Mitarbeitende, Kunden sowie Business-Partner frühzeitig und aktiv miteinbezogen: «Wir haben klar kommuniziert, dass nicht einzelne Produkte oder Geschäftsbereiche, sondern das Unternehmen als Ganzes zum Verkauf steht. Das hat von Anfang an für eine gewisse Entspannung gesorgt. Wir haben intern Gefässe geschaffen, in denen sich Mitarbeitende mit dem Kader und der Geschäftsleitung austauschen können. Das hat zusätzlich geholfen, das Vertrauen und die Zuversicht zu stärken.»

Er spüre im Team eine verbreitete, positive Aufbruchstimmung und sei überzeugt, dass Sage Schweiz weiterhin eine tragende Rolle für die KMU hierzulande spielen werde, so Hersche. Abgänge habe es aufgrund der aktuellen Situation bisher keine gegeben. Und man rekrutiere weiter erfolgreich Fachkräfte für offene Positionen und könne auch in diesem Jahr einige Dienstjubiläen feiern.

Wenig Neues für die Partner

Es ist anzunehmen, dass zumindest auch ein Teil der Partner von Sage Schweiz im Lichte der aktuellen Geschehnisse um ihr Geschäft bangen, doch Thomas Hersche beschwichtigt: «Analog zu den Kunden ändert sich auch für Partner wenig. Unsere Business-Partner haben die Nachricht mehrheitlich positiv aufgenommen. Natürlich gibt es ein gesundes Mass an Zurückhaltung bei gewissen Partnern, da sich erst mit dem Verkauf zeigt, wie sich die Zukunft gestalten lässt. Viele freuen sich auf eine unabhängigere und schnellere Entwicklung an die lokalen Bedürfnisse. Die Partner sind und bleiben für uns ein entscheidender Faktor im ganzheitlichen Angebot für unsere Kunden.»

Nach dem Verkauf könnten die lokalen Produkte Sage Start, Sage 50 Extra und Sage 200 Extra unter neuem Namen angeboten werden, so Hersche weiter. Für Sage 100 und Sage X3 wird die Sage-Gruppe der Ansprechpartner. «Dank unseren Umsetzungspartnern für die lokalen Produkte profitieren KMU von Best-of-Breed-Lösungen, das heisst von Business-Software, die das Beste aus unterschiedlichen Welten wie Buchhaltung, Workflows, ECM und so weiter kombinieren, für den Kunden aus einem Guss daherkommen und auch in der Cloud verfügbar sind. Dadurch können unsere Partner umfassende Lösungen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse anbieten», so der Country Manager.

Dennoch steht die Frage im Raum, ob die Partner weiterhin auf die Produkte von Sage Schweiz setzen sollten. Thomas Hersche bejaht dies entschieden: «Wir haben zufriedene Kunden, was der aktuelle NPS-Wert von +36 zeigt. Das erleichtert die Arbeit des Partners beim Kunden stark. Durch unseren Best-of-Breed-Ansatz hat der Partner zudem die Möglichkeit, die Softwarelösung des Kunden schrittweise zu erweitern – in Coronazeiten ein klarer Vorteil. Weiter erzielten wir im ­Geschäftsjahr 2020 ein gutes Wachstum bei unseren wichtigen Subskriptionsprodukten. Bei den Software-Subskriptionsangeboten stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 14 Prozent.» Das höchste Wachstum bei den lokalen Produkten habe Sage Start mit 27 Prozent verzeichnet, gefolgt von Sage 200 Extra mit 25 Prozent und Sage 50 Extra mit 12 Prozent. «Zwischen den Zeilen betrachtet zeigt das, dass wir erfolgreich sind – gerade auch mit den Produkten, die mit Sage Schweiz zum Verkauf stehen», so Hersche.

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