Betrieb durch Partner als Hyperscaler-Alternative

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2019/01 – Seite 2
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Als Service Provider wie auch Systemintegrator stellt Agiba Vergleiche zwischen Cloud- und On-Premises-Lösungen an und bietet den Kunden beide Möglichkeiten an. Dazu erklärt Schneebeli: "Dabei haben wir festgestellt, dass die Preise der grossen Hyperscaler zum Teil viel höher liegen als die für On-Premises-Lösungen. Viele Kunden in der Schweiz kalkulieren die Kosten einer neuen IT-Lösung für die nächsten fünf Jahre. Über einen solchen Zeitraum gerechnet sind Cloud-Lösungen keineswegs günstiger. Deswegen haben wir auch die meisten Infrastrukturprojekte dieses Jahr on-premises realisiert."

Als Beispiel nennt Schneebeli einen Kunden mit rund 200 Mitarbeitern, der das Backup-System zu einem Hyperscaler verlagern wollte. "Dies hätte aber rund 40’000 Franken im Jahr gekostet. Für diesen Preis kann sich der Kunde eine eigene Infrastruktur aufbauen und diese innerhalb eines Jahres amortisieren", so Schneebeli. Standarddienste seien in der Cloud günstig zu haben, spezielle Wünsche würden aber sehr teuer. Zudem gibt er zu bedenken, dass es – sei der Wechsel zu einem Hyperscaler erst einmal erfolgt – nicht mehr so leicht sei, sich wieder zurückzuziehen, da die Hardware dann ja weg sei. Zudem fehle den Kunden der direkte Ansprechpartner: "Versuchen Sie einmal, bei Azure anzurufen, wenn Sie ein Problem haben."

Partner bieten Betrieb als Service

Als Alternative kann die Lösung gekauft und durch einen Partner betrieben werden. "Dabei handelt es sich um den Managed Service einer Plattform, die entweder im eigenen Rechenzentrum des Kunden läuft oder in einem Cage, den er sich in einem Datacenter angemietet hat", so Studler von Itris.

Bei Netcloud bietet man für alle Services auch Managed Services an – "das heisst, dass wir das Ganze für den Kunden betreiben können, egal ob die Infrastruktur inhouse ist oder ob er ein Hosting aus der Cloud bezieht", erklärt Marazzi. Und auch Schneebeli von Agiba erachtet die Auslagerung von Daten zu einem lokalen Systemintegrator, der über Colocation in einem Rechenzentrum in der Nähe verfügt, oft als sinnvoller und deutlich günstiger. Er ergänzt: "Wir haben unsere eigene Infrastruktur im Datacenter. Unsere Kunden können virtuelle Maschinen in unserem System einbinden und innerhalb von wenigen Minuten bis maximal ein bis zwei Stunden ihre komplette Infrastruktur zu uns spiegeln, zum Beispiel für Disaster Recovery. Die Kosten bleiben dabei transparent und überschaubar."

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