Fortinet: "In der Schweiz legen wir jährlich zwischen 15 und 25 Prozent zu"

Fortinet: "In der Schweiz legen wir jährlich zwischen 15 und 25 Prozent zu"

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/12 – Seite 2
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Wie wollen Sie das Wachstum in den nächsten Jahren sicherstellen?
Während man früher noch genau sagen konnte, wer etwa die Nummer 1 bei VPN oder bei Firewall war, findet heute eine Konsolidierung der Funktionen statt. Man muss heute alles anbieten können. Wie können wir uns da unterscheiden? Indem wir noch zusätzlich etwas Weiteres anbieten. Hierbei haben wir als Fortinet weltweit verschiedene Punkte herauskristallisiert. So sind wir zum einen stark Richtung Netzwerkfunktionen gegangen – sprich wir bieten Secure Wireless, Switching, Software-defined WAN (SD-WAN) und NAC an. Wir können als IT-Security-­Hersteller nicht mehr sagen, dass uns das Netzwerk nichts angeht. Vielmehr bieten wir integrierte Lösungen. Und gerade SD-WAN ist für uns ein sehr grosser Wachstumstreiber, denn dieses muss sicher sein. Die meisten unserer Mitbewerber bieten nur SD-WAN an und für die Security muss der Kunde selbst sorgen. Wir hingegen bieten SD-WAN sicher in einem Gerät.

Welche weiteren Bereiche werden in den nächsten Jahren wachsen?
In der Cloud sehe ich ebenfalls Wachstum. Zurzeit ist die Cloud umsatzmässig noch nicht relevant. Der Umsatz bewegt sich aktuell einiges unter 10 Prozent. Aber das Wachstum ist enorm und in zwei, drei Jahren wird es hier zu entsprechenden Umsätzen kommen. Ein weiterer Bereich ist Infrastruktur-Security (Operational Technology, OT). Auch Firmen wie ABB, General Electric und Siemens versuchen hier, Lösungen anzubieten. Meist, indem sie mit Herstellern Kooperationen eingehen. Wir haben festgestellt, dass der OT-Markt mindestens genau so gross ist wie die klassische IT-Security. Entsprechend gibt es hier grosse Anstrengungen von Seiten Fortinet, mit zusätzlichen Sales-Teams und einem anderen Channel-Approach. Einige unserer Reseller sind bereits auf diesen Zug aufgesprungen, für viele ist OT-Security aber noch nicht wirklich ein Thema. Wir erwarten aber, dass wir hier neue Vertriebspartner gewinnen, die auf diesen Bereich spezialisiert sind.
Wie relevant ist dieser OT-Bereich für Fortinet in der Schweiz?
Ich erwarte hier ein schnelleres Wachstum als mit der Cloud. In drei Jahren werden wir durch OT mehr Umsatz machen als im Cloud-Umfeld. Nehmen wir etwa die Flug- oder Verkehrsüberwachung oder Kraftwerke: Sie alle sind inzwischen angreifbar geworden. Entsprechend muss in diesem Umfeld noch viel investiert werden. Aktuell haben wir in der Schweiz einige Partner, die sowohl im Bereich OT als auch in der klassischen IT tätig sind. Das ist aber noch eine überschaubare Anzahl.

Welche Rolle spielt die Digitalisierung für Fortinet?
Digitalisierung ist heute eines der Hauptthemen, egal in welcher Branche. Jede Organisation muss sich überlegen, wie man das Business-Modell ändern muss, damit man dieses künftig digital anbieten kann. Das ist keine 1-zu-1-Kopie von dem, was man heute macht, sondern man muss sich neu erfinden. Dabei denkt man häufig aber nicht als erstes an Security. Die digitale Transformation (DX) braucht aber auch eine Security-Transformation (SX).

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