Microsoft & Partner vs. Fachkräftemangel

Microsoft & Partner vs. Fachkräftemangel

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/11 – Seite 2
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:

Evaluationsphase

Beim Workshop, den Microsoft mit seinen Partnern im September durchgeführt hat, ging es primär darum, erste Ergebnisse zutage zu fördern und konkrete Massnahmen zu erarbeiten sowie deren Umsetzung zu initiieren. Eine der Massnahmen, die beschlossen wurden, ist die Weiterführung eines Formats, das bereits im vergangenen Februar erfolgreich getestet wurde: Ein Job-Scouting-Event in Zusammenarbeit mit dem Amt für Wirtschaft und Arbeit (AWA) brachte stellensuchende IT-Fachkräfte mit Partnerfirmen zusammen. Mindestens zehn der 65 daran teilnehmenden Fachkräfte fanden so im Anschluss an den Event eine neue Anstellung. Für Giovanni Putignano ein grosser Erfolg, weshalb die Veranstaltung am 28. Februar 2019 wiederholt wird. "Beim letzten Event handelte es sich noch um ein klassisches Matchmaking. Wir wollen das Ganze nun aber digitalisieren und von neuen Technologien profitieren, damit dieses Modell auch skalieren kann, weshalb wir nun versuchen, Linkedin als Werkzeug zu etablieren, um unseren Partnern ­eine Plattform zu bieten, auf der sie die stellensuchenden Fachkräfte auch einfach finden können", erklärt Putignano.

Es wurden während des Workshops drei Bereiche definiert, in denen man künftig gemeinsam und mit spezifischen Massnahmen nach geeigneten Fachkräften suchen will: Millennials/Generation Y, Corporate Layoffs und 50+. Laut Putignano gelte es dabei, sehr unterschiedliche Herausforderungen zu meistern. Um das Projekt zu strukturieren, wurde ein Innovationstool von Strategizer eingesetzt. Es wurden dann sechs Gruppen gebildet und je zwei davon einem der drei oben beschriebenen Bereiche zugewiesen. Jeweils eine der beiden Gruppen vertrat dabei die Sichtweise eines Partnerunternehmens, das nach Fachkräften sucht, während die andere die Position einer Fachkraft einnahm, die auf Stellensuche ist. So wurden dann die Bedürfnisse und Erwartungen der beiden Seiten erarbeitet und gegeneinander abgewogen.

Erste Ergebnisse

Der Workshop habe spannende Diskussionen hervorgebracht wie auch erste Erkenntnisse, freut sich Giovanni Putignano. Im Bereich der Millennials und der Generation Y sei nicht nur das ­Hiring das Problem, sondern vielmehr, diese Leute dann auch über einen längeren Zeitraum zu halten: "Wichtig sind in diesem Zusammenhang drei Stufen, die wir im Workshop erarbeitet haben. Die erste ist die Awareness, also wie kann ein Unternehmen seine Kultur für potentielle Kandidaten erlebbar machen, noch bevor sich diese bewerben. Die zweite Stufe betrifft den Einstellungsprozess. Heute sind wir uns noch immer die klassischen CVs gewohnt. Junge Generationen bewerben sich aber vielleicht lieber mit einem Video, ihrem Linkedin-Profil oder in einer anderen Form. Wie also geht man mit dieser Vielfalt an Bewerbungsformen um? Und die dritte Stufe schliesslich betrifft das Retainment. Wie kann ich die Ressourcen, in die ich Zeit und Geld investiere, auch dazu motivieren, im Unternehmen zu bleiben?"

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Wie hiess im Märchen die Schwester von Hänsel?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER