"Wir müssen es schaffen, innovativ zu bleiben"

"Wir müssen es schaffen, innovativ zu bleiben"

Artikel erschienen in Swiss IT Reseller 2018/06 – Seite 2
Link auf diesen Artikel als E-Mail versenden
X
Empfänger:
Ihr Name:
Ihre Mailadresse:
Ist das nicht deutlich aufwändiger als bislang, allein schon was das Personal angeht?
Unser Personalbestand wächst ohnehin. Dass wir personell wachsen dürfen, ist ein Luxus, den wir uns erarbeitet haben. Die Herausforderung ist, unsere Organisation diesem Wachstum anzupassen, und diese jüngste Anpassung ist basierend auf dem Know-how und den Inputs der Mitarbeitenden entstanden, um effizienter Themen gegenüber dem Kunden gestalten zu können. Die Kultur unserer Unternehmen zeigt auch, dass die Mitarbeitenden mitgestalten sollen – und können.

Wo stehen Sie in der Bildung der Geschäftseinheiten?
Wie sind aktuell (Anm. d. R.: das Interview wurde Mitte Mai geführt) mitten in diesem Prozess, und ich rechne, dass in den nächsten zwei, drei Wochen die neuen Geschäftseinheiten organisatorisch soweit sind, dass sie in den neuen Konstellationen arbeiten können.

Nachdem Walter Briccos, der als Leiter B2B geholt wurde, das Unternehmen nach kurzer Zeit wieder verlassen hat, ist diese Stelle nach wie vor vakant. Wer führt Alltron aktuell, und wo stehen Sie im Suchprozess?
Auf dem Papier bin ich ad interim CEO von Alltron. Geführt wird der B2B-Bereich aber in corpore von mir zusammen mit einer ganzen Reihe von Personen, die das Geschäft sehr gut kennen – Mauro Soldati, Stephan Frey, Marc Leuenberger oder Andy Huber, um nur einige Namen zu nennen. Doch natürlich ist es uns ein Anliegen, die Alltron-CEO-Position beziehungsweise des B2B-Leiters so schnell wie möglich zu besetzen, Gespräche dazu laufen.
Die Stelle soll mit jemand Externem besetzt werden?
Ja.

Ich komme nochmals auf Ihre Rolle zurück. Die Fussstapfen, in die Sie treten, sind nicht klein – immerhin folgen Sie auf den Firmengründer und heutigen VR-Präsidenten. Wie stark spüren Sie den Atem von Roland Brack im Nacken?
(Lacht…) Ich spüre keinen Atem im Nacken. Aber ich stehe mit Roland Brack im täglichen Austausch, was ich als sehr positiv und wertvoll empfinde. Das Schöne an Competec ist, dass das Unternehmen inhabergeführt und nicht einem Rentabilitätsdenken auf Quartalsbasis ausgesetzt ist. Im Mittelpunkt stehen die Weiterentwicklung des Gesamtunternehmens und die Freiheit, Entwicklungen voranzutreiben.

Mit welcher Philosophie wollen Sie als CEO das Unternehmen in die Zukunft führen?
Mit derselben Philosophie, die das Unternehmen bereits die letzten Jahre gelebt hat. Wir streben flache Hierarchien und eine agile Führungsmethodik an und sind der Überzeugung, dass man den Mitarbeitenden Vertrauen und Entwicklungsmöglichkeiten mit auf den Weg geben muss. Denn sie sind in ihren Themen die kompetentesten Personen. Unsere Aufgabe als Führung ist es, ein Umfeld zu schaffen, in dem sich die Mitarbeitenden am besten entfalten können. Meine Philosophie ist also, ihnen möglichst viel Freiraum zu gewähren, denn ich bin überzeugt, durch Kreativität und lösungsorientiertes Denken entsteht die beste Leistung.

Neuen Kommentar erfassen

Kommentare werden vor der Freischaltung durch die Redaktion geprüft.
Anti-Spam-Frage:
Vor wem mussten die sieben Geisslein aufpassen?
Antwort:
Name:
E-Mail:
NEUESTE
EMPFEHLUNGEN
MEISTGELESENE
NEWSLETTER ABONNIEREN
Der tägliche Newsletter mit den wichtigsten Meldungen aus der IT- und CE-Branche.
Bitte Feld nicht ausfüllen:
E-Mail
SWICO AKTUELL
SPONSOREN & PARTNER